Innenverkleidung:
zwischen Dämmung und Tapete Gipsfaser-, Gipskarton- oder Holzplatten
eignen sich besonders Die Montage dieser Platten ist einfach durchzuführen Um die Platten auf das richtige Maß zu bringen, werden sie mit
einem Teppichmesser angeritzt,
anschließend entlang des Einschnitts über eine Kante gebrochen
und, wenn nötig, verformt. Soll z.B. eine Fensterwölbung nachgebildet werden, so wird die
Platte einfach befeuchtet und
über eine entsprechende Form gespannt (Durchgetrocknet hat sie
wieder ihre ursprüngliche Festigkeit) Montage: entweder mit Hohlkopfnägeln,
Klammern oder den dazu angebotenen Schnellbauschrauben auf der
Konterlattung.
Nut und Feder, beide halbrund, wirken dabei wie ein Gelenk.
Foto: Rhinolith
Auch ohne Zwischenwände lassen viele Dachböden Freiräume für
Gestaltungsvielfalt.
Foto: Studio Casa
In baubiologischer Hinsicht haben
Gips-, aber auch Holzplatten einiges zu bieten: Sie sind atmungsaktiv
und setzen keinerlei Gerüche oder gesundheitsgefährdende Dämpfe
frei. Sie können sogar als Feuerschutzplatten
eingesetzt werden. Ihre Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102 hat
das Berliner Institut für Bautechnik bestätigt.
Die Gipsplatten sind meist werkseitig
grundiert und können sofort gestrichen, tapeziert oder verfliest
werden. Für Feuchträume, wie Bad oder
Küche, sollten in jedem Fall bereits bei der Herstellung imprägnierte
Platten verwendet werden.