Eine Dampfbremse, wird auf die Zwischensparrendämmung ...
... oder anschließend auf den Untersparrenfilz aufgebracht und
befestigt.
Grafiken: Glaswolle Wiesbaden
Ergänzende Dämmschicht Bei Altbauten kann der Einbau dickerer
Dämmschichten problematisch werden, weil die Sparren
nicht tief genug sind und die notwendige Hinterlüftung die
Dämmschicht zusätzlich reduziert. In solchen Fällen bietet sich der zusätzliche Einsatz
besonderer Dämmplatten oder eines Untersparrenfilzes
an. Diese bereits oben angesprochenen Zusatzsysteme lassen sich
als ergänzende Dämmschicht
zwischen die Konterlattung für die Wandbekleidung montieren
und erhöhen die Gesamtdicke
der Dämmung. Bei diesem Gesamtaufbau kann sogar die sonst vorhandene Wärmebrückenfunktion
der Holzsparren weiter minimiert werden. Die Leisten für die Konterlattung
werden über die Dampfbremse waagerecht auf die Sparren geschraubt. Dabei ist auf eine ausreichende Tiefe
der Dachlatten zu achten. Denn die Zusatzdämmung kann
nicht dicker ausfallen als die Konterlattung tief ist.
Der lichte Abstand zwischen den
einzelnen Latten richtet sich nach der Breite des Zusatzdämmstoffs. Anschließend werden die Platten einfach zwischen
die Dachlatten geklemmt bzw. das Untersparrenfilz dort
eingebaut. Wird beim ersten Arbeitsschritt exakt gearbeitet, ist anschließend
kein weiteres Zuschneiden mehr nötig.
Bei der Zusatzdämmung sind allerdings einige bauphysikalisch
bedingte Einschränkungen zu beachten: Die Dämmschicht auf der Dampfbremse darf
nicht mehr als 20% der gesamten Dämmdicke ausmachen. Mit anderen Worten: Bringt man zwischen den Sparren eine Dämmschicht
von 12 cm ein, sollte die Zusatzdämmung
max. 3cm dick sein. Zwingen die Bestimmungen der Wärmeschutzverordnung dazu, die
Zusatzdämmung dicker zu machen, wird die Dampfbremse nicht direkt
unter den Sparren, sondern raumseitig
zwischen Zusatzdämmung und Wandbekleidung montiert. In der Regel wird diese Form des Dämmungsaufbaus auch gewählt,
wenn als Zusatzdämmung ein Untersparrenfilz
eingesetzt wird.