Dämmkeile aus Mineralwolle ermög-
lichen ein einfaches Zuschneiden in Sparrenbreite.
Foto: Rockwool
Nach dem Zuschneiden werden die Dämmkeile zwischen die Sparren
geklemmt.
Foto: Rockwool
Steinwolle-Dämmkeile:
Keile zwischen den Sparren Die unterschiedlichen Dämmsysteme variieren auch in puncto Verarbeitung. In jedem Fall hat der Hausbesitzer, wie oben angesprochen, zunächst
die Abstände zwischen den Sparren
einzeln auszumessen, da diese gerade bei Altbauten oft variieren. Entscheidet sich der Selbstbauer für Steinwolle-Dämmkeile,
kann er jeweils 2 Keile an der Diagonalseite soweit gegeneinander
verschieben, dass die Gesamtbreite dem Sparrenabstand entspricht.
Dabei addiert man stets etwa 1-2 cm
Übermaß, damit die Keile später fest sitzen. Die abgeschnittenen Seiten und Ecken können zum Dämmen der Winkel
und Wandabschlüsse dienen. Am unteren Abschluß der Dachschräge muss die Kopfseite
der Dämmkeile angeschnitten werden. Durch diesen Schnitt sollen die Keile
dem Winkel zwischen den schrägstehenden Sparren und dem
waagerechten Fußboden angepaßt werden. Dazu kann man den Zollstock oder eine
Schablone benutzen.
Entsprechend dem Winkel zwischen Sparren und Boden wird der
Zollstock geknickt oder die Schablone gefertigt. Markierungen werden aufgezeichnet
und die Keile zugeschnitten. Das Einsetzen der Keile ist ohne größere Probleme einer Person
alleine möglich. Um den Dämmstoff gegenseitig zu fixieren, klopft man die Platten
mit Hilfe eines aufgelegten Brettchens
fest. Der Grund dafür ist nicht nur ein besserer Halt - man sorgt
so auch für das Verfilzen der Keile miteinander. Das Entstehen von Wärmebrücken
wird damit fast vollständig verhindert. Zur Raumseite hin müssen die
Dämmkeile mit der Sparrenfläche abschließen. Sind alle Sparrenfelder gedämmt, füllt man mit den abgeschnittenen
Dämmkeilspitzen alle noch offenen Flächen auf. Die gesamte Dachfläche ist mit dem Dämmstoff auszufüllen. Schon kleine Lücken können Wärmebrücken bilden, die die Wirkung
erheblich einschränken.