Dach und Dachstuhl
Die Grundlagen der Dacheindeckung
Gut gerechnet ist halb gedeckt
Nunmehr sind ebenfalls zwei Traufreihen
anzulegen und bis zum anderen Ortgang (andere Giebelseite) einzudecken.
Der Selbstbauer ist auf der "Sturm"-sicheren Seite, wenn er auch
diese Ziegel sowie zwei Firstreihen nagelt oder schraubt.
Paßt der letzte Ziegel nicht, ist über die ganze Länge des Hauses
durch Ziehen oder Drücken die notwendige
Länge auszugleichen (vorher ausrechnen).
Dann kann der Selbstbauer ans Werk gehen und die Fläche eindecken.
Es werden jeweils 3-4 Reihen angelegt,
die Breite wieder mittels senkrechtem
Schnurschlag zwischen Traufe und First angezeichnet und
danach die Reihen hochgedeckt.
Er muss auf die Falzüberdeckung
achten. Je nachdem, wie die Traufreihen angelegt wurden, ist
beim Hochdecken des sogenannten Ganges zu drücken oder zu ziehen.
Von der Harzer Betondachpfanne "Big" werden pro Quadratmeter
nur 7,5 Dachsteine benötigt.
Foto: Braas
Nur
so erreicht man über die gesamte Dachfläche gerade, einheitlich
gedeckte Reihen.
Der linke Ortgang wird eingedeckt,
wenn noch 6 Dachziegel oder -steine bis zum Ortgang offen sind.
Vom Rest der Dachfläche sind jeweils 5-6
Reihen jeweils von unten nach oben einzudecken und die jeweils
letzte obere Reihe unterzuschieben.
Dieses ist wiederum von oben nach unten
zu tun.
Zum Schluß wird der First mit Firstziegeln
oder -steinen eingedeckt. Wie Ortgangziegel sind sie ebenfalls zu
nageln oder zu schrauben.