Schäden am Schornstein machen eine rasche Sanierung notwendig. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise denken aber immer mehr Hausbesitzer auch über neue Heizkonzepte nach, was nicht ohne Folgen für die Abgasanlagen bleibt. Der Wechsel von einer alten auf eine moderne Heizungsanlage kann den Schornstein zum Sanierungsfall machen, da z. B. Niedertemperatur- oder Brennwertheizungen ganz bestimmte Anforderungen an die Abgasleitungen stellen: In der Regel muss der vorhandene Querschnitt deutlich vermindert werden.
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Nur wenn Heizung und Schornstein optimal aufeinander abgestimmt sind, gibt es verlässliche Wärme zu möglichst geringen Kosten. Aus Gründen des Umweltschutzes, aber auch aus finanziellen Überlegungen sollten Hausbesitzer eine Modernisierung ihres Schornsteines nicht auf die lange Bank schieben. Erst recht nicht, wenn der Schornsteinfeger Schäden bemerkt hat, eine neue Feuerstätte angeschlossen wurde oder der Kamin schon älter als zehn Jahre ist. Ein maroder Kamin gefährdet die Bausubstanz Ihres ganzen Hauses. Aber woran „kranken” Schornsteine eigentlich?
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Als Schadensfälle sind vor allem Durchfeuchtungen und so genannte Versottungen bekannt, verursacht durch eindringende Niederschläge, Kondenswasser oder aggressive Säuren aus den Rauchgasen. Versottung zeigt sich in Form von bräunlich-schwarzen Flecken an der Schornsteinwand. Übrigens spricht man nur bei Feuerstätten, die mit festen Brennstoffen wie Holz oder Kohle betrieben werden, von einem Schornstein. Bei Öl- und Gasheizungen verwendet man den Begriff „Abgasleitung” oder allgemein „Abgasanlagen”.