Neben der Fassade prägt nichts die Optik eines Gebäudes so sehr wie das Dach. Nicht allein seine Form, vor allem auch eine Eindeckung mit Tondachziegeln, die in den unterschiedlichsten Farben und Formaten verfügbar sind, beeinflusst die Gesamtwirkung des Hauses.
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Ein Zeltdach schafft durch seine klaren Linien eine ruhige Optik. Der rustikale Tondachziegel Karthago 14 verleiht dem Haus zusätzlich mediterranes Flair. Foto: KORAMIC
Bauherren sollten daher bei der Gestaltung des Dachs einige Aspekte bedenken, zum Beispiel das stimmige Gesamtbild des Hauses, regionale Gegebenheiten, Witterungsbelastungen oder die Harmonie mit der Bebauung in der Nachbarschaft. Vom schlichten Satteldach bis zum symmetrischen Zeltdach, vom rötlichen Flachdachziegel bis zum schwarzen Designziegel – die Gestaltungsvarianten sind vielfältig.
Das Satteldach bleibt die Nummer eins
Die beliebteste und damit weitverbreitetste Dachform für deutsche Einfamilienhäuser ist nach wie vor das Satteldach mit seinen zwei gleichen oder unterschiedlich geneigten Dachflächen. Dieser Dachklassiker vermittelt einen soliden und sympathischen Gesamteindruck. Der Vorteil des Satteldachs: Es fügt sich harmonisch ohne Konflikte mit bestehenden Bebauungsplänen in jede Umgebung ein und gewährleistet dennoch ein großes Maß an Individualität. Denn die vielfältigen Farben und Formen von Tondachziegeln eröffnen einen breiten Gestaltungsspielraum.
Ebenfalls weit verbreitet und sehr markant ist das Walm- beziehungsweise Krüppelwalmdach, das eine lange Tradition hat. Hier sind alle vier Dachseiten geneigt und bieten so dem First und dem gesamten Haus optimalen Schutz vor der Witterung. Auch heute noch kommt diese Dachform vor allem dort zum Einsatz, wo Wind und Wetter den Giebel besonders fordern. Beliebt bei den Bauherren ist dieser Dachtyp nicht nur wegen seiner Variationsmöglichkeiten. Er verleiht dem Haus zudem einen natürlichen und lebendigen Charakter mit architektonischem Anspruch.