Spezielles
Verfahren: Blähtonsteine zum Verfüllen die einzelnen Steine werden trocken aufeinandergesetzt Jeweils 3 Steinreihen übereinander
werden mit Mörtel der Gruppe II oder IIa nach DIN 1053, Teil
I verfüllt. Die erste Schicht der Dämmsteine in jedem Geschoß ist waagerecht
in Mörtel der gleichen Gruppe wie der Füllmörtel zu setzen.
Die übrigen Schichten werden ohne Fugenmörtel sorgfältig im
Verband gesetzt. Dabei ermöglicht ein umlaufendes Nut-und-Federsystem
den exakten Aufbau der Steine und ein Vermeiden von Fugen und
Kältebrücken.
Nach drei Steinlagen werden die speziellen
Erdgeschoß-
steine mit Mörtel verfüllt.
Foto: MH bauselbst
Beim Verfüllen muss der Mörtel
der Lagerfuge durch Stochern mit einem glatten Rundstahl bzw.
einer Latte in den vertikalen Füllkanälen ausgebreitet werden. Die Geschoßdecken werden als
Hohlsteindecken für den Selbsteinbau mit passenden Trägern geliefert.
Kellerbau Für den Kellerbau
werden die Wände aus Schalungssteinen mit großen Kammern hergestellt.
Die Statik wird für jeden Kellerbausatz
individuell errechnet, und in die großen Kammern kann bei
Bedarf Bewehrungsstahl eingelegt werden. Die Schalungssteine werden in
voller Höhe aufgesetzt und gemeinsam mit der Kellerdecke
mit Fertigbeton ausgegossen.
Die mit Nut und Feder ausgestatteten Blähtonsteine
werden trocken versetzt.
Foto: MH bauselbst
Die untere Schicht der Schalungssteine
ist waagerecht in Mörtel der Gruppe III nach DIN 1053, Teil
I zu setzen. Der restliche Kellergeschoßbau
wird in einem mittigen Verband dicht neben- und aufeinander
gesetzt. Ein umlaufendes Nut-und-Federsystem erleichtert das
Setzen der Schalungssteine ohne Mörtel.
Verfüllen
mit Beton Bei Verwendung von Normalbeton
zum Verfüllen müssen die Hohlräume der Steine spätestens dann
erfolgen, wenn die Wände geschoßhoch bzw höchstens 3 Meter aufgestellt
sind und die Decke aufliegt. Der Fließbeton ist nach den Richtlinien
für die Herstellung und Verarbeitung nach DIN 1045 bzw. DIN
4219, Teil I auszuführen.
Die Schalungssteine werden danach mit Mörtel
verfüllt.
Foto: öko-domo