Bausatz
mit System:
Schalungssteine aus Holzspanbeton Die Vorteile von Holz
als warmem und nachwachsendem Material werden mit der Festigkeit
und Beständigkeit von Beton vereint.
gute Wärmedämmung und -speicherung (k-Wert von 0,30 W/(m²K) guter Schallschutz (R`w von 51,4 db)
Die aufeinandergesteckten Wandteile werden
genau ausgerichtet.
Die Elemente werden geschoßhoch aufgesteckt.
Fotos: Archiv
Arbeitsweisemit
Holzspanbeton
Die Schalungssteine aus Holzspanbeton
werden trocken ohne Vermörtelung
aufeinander gestapelt und am besten im Verband gesetzt. Die
erste Reihe ist genau lot- und waagerecht
auszurichten.
(Ein Nut-und-Federsystem an den Stirnseiten ermöglicht die nötige
paßgenaue Verbindung)
Dann werden die Hohlräume jeweils in halber Geschoßhöhe
oder geschoßhoch mit Beton gefüllt
und verdichtet. Die Holzspanbetonelemente können vor dem Ausgießen bis
zu 2,75 m aufgestapelt werden.
Praxis-Tipp:
Holzspanbeton Das beim Verfüllen entstehende,
durchgängige Betongerüst mit einer hohen statischen
Belastbarkeit erklärt die Bezeichnung "massive Bauweise".
Zum Verfüllen der unterschiedlichen Systeme wird von
den Herstellern fertig angelieferter Transportbeton
empfohlen. Natürlich kann der Beton auch mit der Hilfe
einer Mischmaschine vom Bauherrn selbst angerührt und
von Hand eingefüllt werden.
Aber Vorsicht: Das bedeutet
bei diesen Betonmengen einen enormen zusätzlichen Arbeitsaufwand,
der sich nur bei extrem hohen örtlichen Preisen für
Tranportbeton rentiert.
Die Schalungssteine dienen bei Erstellen der Wand als
Schalung und übernehmen nach dem Verfüllen die bauphysikalischen
Aufgaben einer Außenwand
und der Wärmedämmung.