Dank der mit Nut und Feder ausgestatteten
Stirnseite ist ein schnelles Arbeiten möglich.
Mauern
mit Kalksandstein Empfehlenswert sind Blocksteine,
die einen raschen Baufortschritt ermöglichen. Als Plansteine können die mit
Nut und Feder versehenen Blocksteine auch mit Dünnbettmörtel
verarbeitet werden. Wichtig ist zunächst das Verlegen einer
Horizontalsperre, normalerweise
aus Bitumenpappe, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch die
Bodenplatte in das Mauerwerk zu verhindern.
Die erste Schicht wird hier in einen speziellen
Sperrmörtel gegen aufsteigende Feuchtigkeit gelegt.
Fotos: KS-Info
Die erste Mörtellage wird auf
der Horizontalsperre etwas dicker mit der Kelle
aufgebracht und dient somit als Ausgleichsschicht. Gerade bei der Verwendung von Plansteinen muss die erste
Steinreihe exakt lot- und waagerecht ausgerichtet werden.
Ein späteres Ausgleichen durch den Normalmörtel entfällt. Bei den weiteren Schichten wird der Lagerfugenmörtel (Normalmörtel
oder bei Plansteinen Dünnbettmörtel) am einfachsten mit einem
Mörtelschlitten aufgetragen.
Vorteile: ein geringer Verbrauch bei gleichmäßig dicken
und vollständig gefüllten Fugen. Dank der mit Nut und Feder ausgestatteten
Stirnseiten
brauchen die Steine nur von oben in die Verzahnung eingeführt
zu
werden.