Bims - Lava ist der Grundstoff Eine gute Wärmedämmung
kennzeichnet den Bimsstein, dessen Grundstoff aus gasreicher Lava
besteht, aus. Gute Dämmwerte sind jedoch nicht verwunderlich, besteht
das Material doch zu 85 Prozent aus Luft
und zu 15 Prozent aus Masse.
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Ähnlich problematisch
wie beim Porenbeton ist auch hier der Schallschutz
zu beurteilen sowie die relativ schnelle Aufnahme von Wasser durch
das Material.
Neben der großen
Auswahl an Mauerwerkssteinen für den Außen- und Innenwandbereich,
gibt es auch viele Sonderformate,
wie beispielsweise U-Steine zur Herstellung von Ringankern oder
Rollladenkästen mit Gurtwickler-Formteilen. Die Steinformate sind
mit denen aus dem Blähtonbereich identisch.
Bims- und Blähton werden auch
unter dem der Bezeichnung Leichtbeton
zusammen gefasst.
Eigens für die Mauersteine aus Bims wurde ein Leichtmörtel
entwickelt. Ein typischer Wandaufbau für den Außenbereich
ist eine 36,5 Zentimeter starke Wand, mit einem Gips-Innenputz,
der 1,5 Zentimeter dick ist, und einem Kalk-Zement-Außenputz
von 2 Zentimetern Stärke. Es handelt sich hier also um einschaliges
Bauen ohne zusätzliche Dämmhilfen. Da Bimsstein eine
grobe Oberflächenstruktur aufweist, bietet er einen idealen
Putzgrund.
Hier wird der Sturz durch einen Rollladenkasten hergestellt,
der zudem eine innenliegende Dämmung besitzt.
Foto: KLB
Außerdem verfügt der Baustoff über eine
hohe Wärmespeicherfähigkeit.
Die Aufnahme von Temperaturspannungen ist problemlos möglich.
An den Stirnseiten des Steins befinden sich Nut und Feder,
sodass eine verschiebungssichere Verzahnung
gewährleistet ist. Es ist kein Mörtel in diesem Bereich notwendig,
die Steine stoßen trocken aufeinander. Das spart Zeit und
Material und somit auch Kosten. Die Steine haben nur ein geringes
Eigengewicht, sodass eine zügige Verarbeitung gewährleistet
ist.
Leicht zu erkennen ist die Verzahnung der einzelnen Mauersteine
untereinander, mit der eine gute Verbindung in den Stoßfugen
gewährleistet ist.
Foto: KLB