Blähton - aus Ton geformt Leichtgewichtige Blähtonperlen bilden die Grundlage
dieses Baustoffs. Das Material lässt sich
gut durch den Selbstbauer verarbeiten.
Bohren, fräsen, dübeln, sägen und nageln verursachen keinerlei Schwierigkeiten.
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Der hohe Luftporenanteil, der
auf der einen Seite für die leichte Handhabung von Vorteil ist,
kann auf der anderen Seite in Sachen geringer
Druckfestigkeit für Probleme sorgen.
Auf Grund einer Wärmeleitfähigkeit
von 0,10 W/mk besitzt Blähton eine vergleichsweise schlechte
Wärmedämmung.
Außer den üblichen Mauersteinen
werden Sonder- und Kleinformatsteine angeboten.
Übliche Steinformate sind: Hbl Hohlblocksteine V Vollsteine Vbl Vollblöcke
Sollte ein Teilen des Steines
erforderlich sein, so kann dieser mit einer Steinsäge
auf jedes gewünschte Maß geschnitten werden. Das große
Format sorgt zudem für eines schnelles und einfaches Arbeiten.
Die griffigen Blöcke haben eine Nut-und-Feder-Profilierung
an den Stirnseiten. Die Steinlängen betragen 24,5 cm, 37 cm
und 49,5 cm. Setzt man zwei Blöcke aneinander, bildet sich
eine kraftschlüssige Verbindung in der Stoßfuge.
Nicht nur eine ganze Reihe von verschiedenen Bausteinen sind
aus dem Material Blähton erhältlich, sondern auch komplette
Deckensysteme.
Foto: Liapor
Im Vordergrund gut zu erkennen eine Palette mit Spezialsteinen
aus Blähton. Gleich dahinter eine Palette mit Mauerwerkssteinen.
Foto: Liapor
Der Vorteil
dabei: Es gibt keineKältebrücke.
Die Lagerfuge wird vollflächig zirka 1,2 Zentimeter dick mit
einem Mörtelschlitten aufgezogen. Gemauert wird mit einem
Leichtmauermörtel. Außenwände sind bis zu 49 Zentimeter stark,
innen spachtelfertig und außen ideale Putzträger.
Da die Steine aus gebranntem Ton bestehen, ist das Schwindmaß
gering, und Putzrisse - die beispielsweise durch das
Schwinden von Baustoffen entstehen, wenn stark durchnässte
Steine verarbeitet wurden - sind somit fast ausgeschlossen.