Mauern
gehören bekanntlich zu den wichtigsten Bauelementen eines Hauses.
Die Materialien dazu sind vielseitig in ihren Eigenschaften, Formaten
und Bestandteilen.
Unter
Mauerwerk versteht man im allgemeinen Bauteile, die aus künstlichen
Steinen oder Natursteinen hergestellt werden.
Zu den Natursteinen
gehören Sand- und Muschelkalksteine, Marmor, Granit, Basalt und
Lavagestein wie Bims. Künstliche Steine sind Ziegel, die
aus Ton oder Lehm geformt und dann luftgetrocknet oder gebrannt
werden. Zur Herstellung genormter Steine wird aber auch Kies, Bims,
Blähton und Sand verwendet, die mit einem Bindemittel wie etwa Zement
in die endgültige Form gebracht werden.
Porenbeton - leicht und handlich Einer der großen Vorteile dieses Baustoffs
liegt quasi in dem Augenblick auf der Hand, wo das leichte
Material verarbeitet wird. Das niedrige Gewicht des Baumaterials
resultiert aus seinem 80 prozentigem Luftvolumen.
Die restlichen 20 Prozent bestehen
aus Feststoffen. Diese sind Quarzsand,
Zement und/oder Kalk als Bindemittel und Wasser. Als Treibmittel
dient eine geringe Menge Aluminiumpulver. Durch diesen Zusatz entstehen
im Fertigungsprozess unzählige mit Luft gefüllte Poren.
Muss ein Stein passend zugesägt werden?
Kein Problem. Das leichtgewichtige Material ist mit einer Säge
gut zu trennen.
Foto: Hebel
Für den Selbstbauer gibt es jedoch noch
ein anderes großes Plus: Porenbeton lässt sich sehr gut schneiden,
schleifen, sägen, bohren und raspeln, also in jede
gewünschte Form bringen.