Ab 2009 ist es Gesetz: Wer künftig ein Wohnhaus baut, muss seine Wärme zumindest anteilig aus regenerativen Energiequellen decken. Sonne, Erdwärme oder Biomasse ersparen der Umwelt und dem Klima nicht nur große Mengen Kohlendioxid, sondern entlasten langfristig auch den Geldbeutel.
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Heizung schon im Rohbau drin: ein neuer Kalksandstein-Werkstoff hat schon Aussparungen für die Heizungsrohre. Foto: djd / HeidelbergCement
Wenn auch niemand genau zu sagen vermag, wohin sich die Preise für Öl und Gas in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden, so rechnet doch jeder mit weiter steigenden Kosten.
Sparen mit niedrigen Vorlauftemperaturen
Egal ob regenerativ, mit Brennwertkessel oder der Koppelung verschiedener Energieträger geheizt werden soll, zum Sparen tragen in jedem Fall Flächenheizkörper bei. Während die früher üblichen Radiatoren energieaufwändige Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius benötigten, genügen für die Flächenheizung um die 30 Grad. Besonders einfach ist der Einbau einer Wand-Flächenheizung im Neubau, wenn er gleich bei der Errichtung der Wände mit erledigt wird. Das ermöglichen heute etwa moderne Baustoffe aus Kalksandstein wie "QUADROTHERM" von Heidelberger Kalksandstein. In den Mauerelementen sind bereits die Kanäle für Wandheizungsrohre enthalten, in die lediglich ein passendes Rohrsystem eingeschoben und mit der Heizanlage verbunden wird.