Mörtel
- der "Klebstoff" der Wände Gemauert wird immer noch wie eh und
je mit Mörtel. Allerdings haben sich neue Mörtelarten etabliert.
Unterschieden wird nach: Werk-Trockenmörtel, der als fertiges Gemisch auf der
Baustelle nur noch mit Wasser in die gewünschte Konsistenz gemischt
wird gebrauchsfertiger Werk-Frischmörtel, welcher in der Regel
bis zu 36 Stunden nach Lieferung verarbeitbar ist
Putzmörtel aus Gips wird in Säcken angeboten und wird mit dem
Rührquirl angemischt.
Foto: Ytong
Werk-Vormörtel ist ein Gemisch aus Sand und Kalk mit
eventuellen Zusätzen (bei allen Sorten möglich!). Auf der Baustelle
wird nur noch Zement und Wasser hinzugegeben und gemischt.
Die Vielfalt der angebotenen Mauermörtel (DIN 1053) kann in
drei Gruppen eingeteilt werden. 1. Traditioneller Normalmörtel (NM) bestehend aus Sand (bis 4 mm Korngröße) als Zuschlagsstoff Kalk als Bindemittel Wasser und Zement Dabei wird der Mörtel aufsteigend nach seiner Festigkeit in
die Gruppen I, II, IIa, III und IIIa eingeteilt. Er muss eine Trockenrohdichte von mind. 1,5 kg/dm³ aufweisen.
2. Leichtmörtel (LM) Rohdichte muss unter der des Normalmörtels liegen hervorragende Dämmeigenschaften mit dessen Zuschlagstoffen,
z.B. Naturbims, Blähton, Perlite und Blähschiefer Die Herstellung darf nur als Werk-Trocken- oder Werk-Frischmörtel
erfolgen.
Nach der Wärmeleitfähigkeit wird
er in die Gruppen LM 21 und LM 36 eingeteilt.
3. Der Dünnbettmörtel (DM) wird für geschliffene Planziegel oder Plansteine verwendet seine Korngröße muss unter 1 mm liegen seine Herstellung darf nur als Werk-Trockenmörtel
erfolgen (MG III). Die Fugen ist im Gegensatz zu den beiden
anderen Mörtelarten nur 1-3 mm stark.
4. Der Vormauermörtel (noch nicht genormt) wird besonders für witterungsbeständige
Fugen im Verblendmauerwerk eingesetzt.
Neben diesen Mörtelarten gibt es noch den Mittelbettmörtel
(5 - 7 mm Lagerfugen) und den Gießmörtel
für Trockenmauerwerk. Beide bedürfen der allgemeinen bauaufsichtlichen
Zulassung.