Zwei-
und mehrschalige Wände
Die Regel bei heutigen Ein- oder Mehrfamilienhäusern
sind mehrschalig ausgeführte Wände.
Der Begriff "Schale"
wird einmal im Sinne von angeklebten
und angemauerten
Schalen sowie im Sinne von
zweischaligem Mauerwerk mit
oder ohne Dämmung und/oder Hinterlüftung genutzt.
Starke Mauern bilden das im Rohbau fertige
Haus. Die Fassade und der Ausbau folgen.
Foto: Deutsche Poroton
Gemeint
sind hier mehrschalige Systeme
als: zweischalige Außenwand mit Hinterlüftung zweischalige Außenwand mit Hinterlüftung und Dämmung zweischalige Außenwand mit Kerndämmung
Wesentliches Merkmal mehrschaliger Wände ist die unterschiedliche
Funktion der einzelnen Schalen. Hintermauerwerk trägt, dämmt und feuchtereguliert die
Luft- oder Dämmschicht. Vormauerschale schützt vor Schlagregen und sonstigen
Witterungseinflüssen.
Es haben sich folgende Arbeitsschritte
durchgesetzt:
1. das komplette Mauern des Hintermauerwerks
2. Erstellen des Dachstuhls und
Dacheindeckung sowie Einsetzen der Fenster und Türen und Abschluß
sonstiger Rohbauarbeiten
3. Mauern der Vormauerschale
(auch Sichtmauerwerk genannt) mit Klinkern oder Vormauerziegeln
bzw. -steinen.