Einschalige
Wände Der Regelfall ist heutzutage eine 30 - 36 cm dicke Wand. Mit Innen- und Außenputz erreichen diese Wände eine Stärke von
40 cm.
Mit plangeschliffenen, großformatigen
Ziegeln benötigt man nur noch circa 1,5 (statt 5) St.
für den Kubikmeter Mauerwerk. Normal ist heute auch eine Porosierung fast aller Mauersteine
mit einer niederen Rohdichte, ausreichender statischer
Festigkeit und hoher Wärmedämmfähigkeit
Entscheidenden Einfluß auf die Güte der Wand hat der Mörtel Traditionelle Dickbettmörtel
haben zu große Wärmeverluste Immer mehr Steinhersteller gehen zu Dünnbettmörtel
für die Lagerfugen über. Sie bilden die Stoßfugen mit einer
Labyrinth-Verzahnung aus, die
eine Vermörtelung überflüssig macht.
Zahnziegel werden ohne Vermörtelung der Stoßfuge gesetzt. Das
spart Arbeitszeit und Mörtel.
Fotos: unipor
Spezieller Außenputz Ein speziellen Außenputz für die Wind- und Schlagregendichtheit
muss sichergestellt sein. Voraussetzung ist eine Fugendicke
von weniger als 5 mm.
Die max. monolithische Konstruktions-Wandstärke
ergibt sich aus der Verwendung von 49 cm dicken Steinen, die
mit Putzen dann 52,5 cm dick ist. Bei Verwendung genannter Leichtmörtel und -putze erreichen
diese Wände die Werte eines Niedrigenergiehauses: 0,30 W/(m²K).
Alternativen sind einschalige Wände
mit Wärmedämmputzen und Wärmedämmverbundsystemen sowie
vorgehängten Fassaden.