Einhängesysteme:
Träger und Deckensteine
Der Einsatz der verschiedenen Deckensysteme ist abhängig von
der handwerklichen Fertigkeit des Bauherrn
und von der Ausstattung der Baustelle.
Einhängesysteme ermöglichen es dem Selbstbauer, eine Geschoßdecke mit einfachen
Mitteln zu errichten
Bei
Einhängedecken werden die Elemente in vorher verlegte Gitterträger
eingelegt.
Foto: BDW
die einzelnen Elemente können ohne schweres Hebewerkzeug gut
getragen werden für das Verlegen nach einem vom Hersteller mitgelieferten Plan
sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich
Das System selbst setzt sich aus Trägern
und Deckensteinen zusammen.
Der Träger besteht aus einem Betonfuß - der die komplette
statische Bewehrung enthält einem Gitterträger - der aus
dem Betonfuß herausragt und mit der tragenden Bewehrung verbunden
ist
Die Deckensteine sind in verschiedenen
Formen und Materialien erhältlich. Hohlsteine aus Leichtbeton oder Ziegel sind die am häufigsten
verwendeten Baustoffe aber auch Porenbeton- oder Polystyrol-Hartschaumelemente
können zwischen den Trägern eingehängt werden
Die Träger sind mit Positionsnummern
versehen und werden unmittelbar auf das Mauerwerk gelegt. Aus dem Verlegeplan lassen sich
die Lage des ersten Trägers und die Spannrichtung entnehmen.
Der Trägerabstand ergibt sich
aus der Breite der Deckensteine. Vor dem weiteren Verlegen der
Deckensteine müssen die Träger im Feld abgestützt
werden.
Als Hilfsjoche verwendet man
am besten Kanthölzer, die auf Stahlstützen lagern.
Die genauen Abstände der Hilfsjoche sind ebenfalls im Verlegeplan
angegeben. Danach werden die übrigen Deckensteine
quer zur Spannrichtung über die ganze Deckenbreite eingehängt. Schließlich werden die Deckenelemente
angefeuchtet und mit Beton zu einer ebenen Platte vergossen.