Speziell
in den unteren Geschossen greifen Baufamilien auf strapazierfähige
Treppen aus Beton, Stein oder Stahl zurück.
Sie werden bereits
in der Rohbauphase mit eingesetzt bzw. gebaut. Unterschieden
wird nach Fertigtreppen und Rohbautreppen.
Fertigtreppen
aus Beton oder Stein
sind bereits komplett vorgefertigt (Kernbeton und vergüteter
Vorsatzbeton) und, für die Dauer der Bauphase, mit einem Schutz
aus Holzspanplatten versehen.
Rohtreppen
(nur Kernbeton) werden meist als vorgefertigte
Laufplattentreppe ohne den vergüteten Vorsatz, z.B. Kunstmarmor,
nach den Deckenarbeiten eingesetzt.
Möglich ist jedoch auch der Aufbau von Rohtreppen mittels Block-,
Keil-, Platten- oder Winkelstufen. Diese können frei
hochgemauert oder auf einer vorgefertigten schrägen Betonplatte
aufgemörtelt werden.
Rohrtreppen ermöglichen ein sofortiges Begehen der einzelnen
Geschosse während der Bauphase. In der Ausbauphase werden die
Stufen mit veredelten Materialien belegt.
Foto: Veit Dennert/Knecht
Sie weisen
entweder bereits eine vergütete Oberfläche auf, oder die Edelbeläge
werden in der Ausbauphase aufgesetzt. Besonders Selbstbauer
favorisieren diese Systeme.
Monolithische Betontreppen mit kompletter Einschalung vor Ort
sind im Familienhausbau die Ausnahme.