Ob eine Außen- oder die Innensanierung für die Trockenlegung der Wand auf Dauer besser geeignet ist – darüber gibt es in Bau-Fachkreisen zurzeit erhebliche Diskussionen. Die „traditionelle“ Außensanierung ist zunehmend umstritten; neue Verfahren der Innensanierung setzen sich allmählich durch.
Anzeige
Fachgerechte Sanierung von feuchtem Mauerwerk - Foto: Sotano
Das Gebäude, das auf eine lange Tradition zurückblickt, wird zurzeit zu einem Wohnbereich mit Versorgungssicherheit in christlicher Gemeinschaft umgebaut. Aufgrund der veränderten Konzeption und des baulichen Zustands wurden die von den Bielefelder Architekten Pappert + Weichynik geleiteten Modernisierungsmaßnahmen unumgänglich, zu denen auch eine teilweise Sanierung des Kellermauerwerks gehört.
Hier kam der innovative Sperrputz von Sotano zum Einsatz.Der Hemeraner Hersteller verweist auf eine deutlich vereinfachte und kostengünstigere Anwendung gegenüber herkömmlichen Maßnahmen zur Abdichtung von außen. Vor allem aber in der langjährigen Betrachtung sei das eigene System wesentlich wirkungsvoller.
„Bei vielen Bauherren, Planern, Architekten und Baufirmen herrscht oft noch die althergebrachte Überzeugung, dass man die Wände zur Entfeuchtung immer von der Außenseite freilegen und abdichten müsse“, erklärt Martin Spickhoff, der als technischer Berater für Sotano vielerorts im Einsatz ist, um Sanierungen fachkundig zu begleiten. Seiner Ansicht nach wird ein wichtiger Faktor in der „Glaubensfrage zur Außen- oder Innensanierung“ zu wenig beachtet: „Schäden, die mit erhöhter Feuchtigkeit im Mauerwerk einhergehen, sind zumeist nicht durch die Feuchtigkeit selbst, sondern durch das Auskristallisieren von Salzen an der Wandoberfläche verursacht. Dieses zu stoppen, ist der wesentliche Ansatz, um eine Mauer dauerhaft zu schützen.“