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Elektronische Zutrittsysteme sparen Geld und Nerven
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Sesam öffne dich: Electronic-Key öffnet berührungslos. Und wenn ein elektronischer Schlüssel verloren geht, muss nicht gleich die Schließanlage ausgewechselt werden. Jeder Key hat eine Kennung, die bei Verlust einfach aus dem Empfänger gelöscht wird.
Bild: Siedle

  Trotz aller Vorzüge kommen im Privatbereich überwiegend konventionelle Schlösser zum Einsatz. Grund dafür sind fast immer die deutlich höheren Anschaffungskosten elektronischer Anlagen. Doch dieser Vergleich kann sich schnell als voreilig erweisen, sagt Simon Wagner, Vorstand von interkey, dem Fachverband Europäischer Sicherheits- und Schlüsselfachgeschäfte e.V. Er macht eine andere Rechnung auf: Schon der Verlust eines einzigen Schlüssels kann den Kostenvorteil aufheben. Der Tausch eines Schließzylinders an der Wohnungstür schlägt mit bis zu 150 Euro zu Buche, in einem Mietshaus mit sechs Parteien und Tiefgarage kommen rund 900 Euro zusammen, in Gebäuden mit zahlreichen Nebenräumen oder gewerblicher Nutzung ein Vielfaches. Die wenigsten Haftpflicht- oder Hausratsversicherungen decken solche Kosten ab, Schlüsselverlust muss meist gesondert versichert werden.
Dringt gar ein Dieb mit einem abhanden gekommenen Schlüssel ein, kommt kein Versicherer für Verluste auf - schließlich gibt es keine Einbruchspuren.
Der Experte rät deshalb zu moderner Technik: "Wir empfehlen schon seit langem den Einsatz von elektronischen Schließsystemen, auch bei Wohnhäusern", sagt Simon Wagner. "Aber leider regiert in der Baubranche ein solcher Preisdruck, dass bei Ausschreibungen oft Anbieter den Zuschlag erhalten, die ohne Rücksicht auf Qualität und Sicherheit den günstigsten Preis anbieten." So spart der Bauträger, die Zeche zahlt später der Eigentümer oder Mieter.
Wer selbst über die Sicherheitsausstattung von Haus oder Wohnung entscheiden kann, sollte die finanziellen Folgen eines Schlüsselverlustes einkalkulieren - immerhin schätzt der Fachverband interkey, dass in Wohnanlagen durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre ein Schlüssel verloren geht und nicht wieder gefunden wird. Die hohen Anfangsinvestitionen in moderne Zutrittstechnik können sich über die lange Betriebszeit amortisieren. Das beruhigende Gefühl, sich im Fall der Fälle schnell und einfach gegen unbefugtes Eindringen absichern zu können, gibt es gratis dazu.

Quelle: Public Relations, Freiburg



 
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