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Blitzschutz:
bevor der Blitz ins Haus einschlägt
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Blitzschutzanlagen bestehen aus der äußeren und der inneren Blitzschutzanlage.

Der äußere Blitzschutz
Das Prinzip der äußeren Blitzschutzanlage ist die eines Faradayschen Käfigs. Sie schützt das Gebäude vor Schäden durch Blitzentladungen und besteht aus: Fangeinrichtungen, Ableitungen und Erdungsanlage.
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Äußere und innere Blitzschutzanlage
Grafik: Verband Deutscher Blitzschutzfirmen (VDB)
Fangeinrichtungen
www.bauen.com Vom Blitz bevorzugte Einschlagstellen sind: Schornstein, First, Grate, Ort- und Traufkanten, Brüstungen, Antennen und sonstige aus dem Dach herausragende Dachaufbauten.
www.bauen.com An diesen Stellen sind die Fangeinrichtungen zu installieren. Sie bestehen aus Fangstangen, -spitzen und -leitungen aus Metall und dienen als Einschlagpunkt für den Blitz.

Ableitungen
www.bauen.com aus Metall, stellen die elektrisch leitende Verbindung zwischen Fangstangen und Erdungsanlage her
www.bauen.com bestehen im Durchmesser aus 8-10 mm dickem Rundstahl
www.bauen.com Dachrinnen und Fallrohre können einbezogen werden, wenn sie aus Metall bestehen und durch Löten oder Nieten fest verbunden sind.
www.bauen.com Zu Türen und Fenstern müssen Ableitungen mind. einen Abstand von einem halben Meter aufweisen.

Erder
www.bauen.com Aufgabe: Weiterleitung des abgeleiteten Blitzes an die Erde
www.bauen.com Unterschieden wird nach Oberflächen- und Tiefenerder, wobei Tiefenerder für Wohnhäuser selten eingesetzt werden. Als Oberflächenerder werden Fundamenterder oder Ringleitungserder verlegt.

Fundamenterder
www.bauen.com bestehen aus verzinktem Bandstahl, 30 x 3,5 mm, der hochkant als geschlossener Ring in der Fundamentsohle verlegt wird.
www.bauen.com Vom Fundamenterder ist eine Anschlussleitung (Anschlussfahne), in den Hausanschlussraum zur Potenzialausgleichsschiene hochgeführt
www.bauen.com Die zweite Anschlussfahne wird mit dem Ableiter der äußeren Blitzschutzanlage verbunden.

Ringleitungserder
www.bauen.com wird eingesetzt, wenn beim Bau des Hauses der Fundamenterder vergessen oder noch nicht vorgesehen war
www.bauen.com rings um das Haus wird ein Graben aufschachtet und eine metallene Ringleitung als Oberflächenerder in mind. 0,50 cm Tiefe mit den notwendigen Anschlussfahnen verlegt
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