Strom aus Sonnenlicht – keine andere Form der Energiegewinnung ist so sauber, so umweltfreundlich und so vielfältig einzusetzen. Die Sonne als natürliche Energiequelle zu nutzen, ist keinesfalls eine neue Idee. Bereits in der Antike, vor 2500 Jahren, bauten die Griechen ihre Häuser so, dass sie die Sonnenenergie nutzen konnten.
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Solar-Modul - Bild: Sharp
Große Fensteröffnungen nach Süden ließen am Tag die Sonne ins Haus, die Mauern speicherten ihre Wärme und gaben sie in der Nacht wieder ab. Und seit mittlerweile 50 Jahren liefern Solarzellen Energie für Satelliten im Weltraum; solarbetriebene Taschenrechner oder Uhren haben unsere Haushalte erobert. Langfristig betrachtet ist die Solarenergie die wichtigste Energiequelle der Menschheit. Denn die Ressourcen konventioneller Energieträger wie Öl, Gas und Kohle werden bei einem weltweit steigenden Energiebedarf nach Expertenmeinung noch in diesem Jahrhundert aufgebraucht sein. In Deutschland wird die Stromerzeugung aus der Sonne, genannt Photovoltaik (PV), immer beliebter – bereits 800.000 Solaranlagen sind in Betrieb – aus ökologischer Überzeugung und weil die Kosten für die eigene PV-Anlage kontinuierlich sinken und der Staat die Voraussetzungen für einen rentablen Betrieb geschaffen hat.
Photovoltaik – eine elektrisierende Technik
Querschnitt einer Solarzelle - Grafik: Sharp
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Die Leitung bei diesem äußerst spannenden Prozess übernehmen viele fleißige Solarzellen. Die Solarzelle fängt die Lichtenergie ein und wandelt sie in elektrische Energie um. Eine einzige Solarzelle kann bereits für die Stromversorgung eines Kleingerätes ausreichen, wie z.B. für den wegweisenden Solar-Taschenrechner, den Sharp 1980 auf den Markt brachte. Ist der Strombedarf größer, werden die Solarzellen zu so genannten PV-Modulen in Reihe zusammengeschaltet. Mehrere Module wiederum bilden den Solargenerator.