"Bauen
im Einklang mit der Umwelt und im Interesse der Gesundheit" - so könnte
man heute das Verständnis von Ökologie in Bezug auf den Wohnungsbau
definieren.
Bei der Planung sollte
Folgendes beachtet werden: der Energiegehalt der verwendeten Materialien (wie viel
Primärenergie muss aufgewendet werden, sowohl zur Rohstoffgewinnung
und -transport, als auch für Materialerzeugung und -transport) die Energieeinsparung, die sich konkret für den Hausbetreiber
/-bewohner aufgrund des eingesetzten Materials beziehungsweise
der Technologie ergibt die biologische Verträglichkeit des eingesetzten Baustoffs die Recyclebarkeit des eingesetzten Materials
Dämmstoffe im Öko-Test
Die verwendeten Baustoffe sollen zur Reduzierung des Energieverbrauchs
und der CO²-Emission beitragen. Bereits bei der Planung sollte
daher mitbedacht werden, wieviel Energie die Herstellung des
jeweiligen Baustoffes kostet.
Nebenstehende Grafik verdeutlicht dies: Während ein Dämmstoff aus Wolle bei der Herstellung 38 kWh/m³
an Primärenergie benötigt, braucht der Polyurethan-Hartschaum
mehr als 1240 kWh/m³.
Hausbau von hoher Qualität zeichnet sich zunehmend durch den
Einsatz ökologischer Baustoffe und moderner Technik aus.
Foto: Rolf Dan
Grafik: Supress
Baustoffe, deren Rohstoffe auf einfache Weise geerntet oder
abgebaut wurden, erfordern ein wenig aufwendiges Produktionsverfahren. Vor allem die Wolle, die Baumwolle
und der Flachs besitzen gute
Dämmeigenschaften und weisen eine hohe biologische Verträglichkeit
auf. Das gilt zwar auch für Kork und Kokosfaserstoffe.
Aber bei diesem Material darf der weite Transportweg nicht vergessen
werden.