Gute
Dämmung für den Boden
Nachdem die Installateure Anschlüsse für
Heizung und Warmwasser gelegt hatten, konnte der Bodenaufbau
beginnen. Er musste besonders sorgfältig ausgeführt werden,
da die Bauernkate nicht unterkellert
ist.
Zunächst wurde auf die Rohbetondecke eine Schweißbahn ausgelegt.
Als Bauwerksabdichtung schützt sie die Bodenkonstruktion vor
aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Erdreich.
Wegen des erhöhten Bedarfs an Wärmeschutz verstärkt eine beidseitig
aluminiumkaschierte Platte die
Wärme- und Trittschalldämmung. Sie ergänzt die 30 mm starke
Verbundplatte aus Styropor.
Am Rand wurden Dämmstreifen aus Schaumstoff angebracht, die
eine gute Schalldämmung und die ungehinderte Ausdehnung des
Estrichs gewährleisten.
Bei der Fußbodenheizung wurde der Abstand der Rohre genau auf
den zuvor errechneten Wärmebedarf abgestimmt. Eine gerasterte
Folie auf der Verbundplatte erleichterte den Installateuren
die Verlegung der 750 m Flächenheizungsrohr.
Auf dem sorgfältig gedämmten Boden im Erdgeschoss wurde eine
Fußbodenheizung verlegt. Die Rohre aus Kupfer sind durch eine
Ummantelung zusätzlich geschützt.
Anhydrit-Estrich eignet sich hervorragend für große Grundflächen
und bietet eine solide Grundlage für die Fliesen, die für eine
gute Wärmeübertragung sorgen.
Fotos: cuprotherm
Nach Installation
der Heizung wurde der Anhydrit-Estrich
eingebracht. Da er beim Trocknen kaum an Volumen verliert, ist
er ideal für große Grundflächen
wie im Erdgeschoss.
Beim Belag entschieden sich die Hausbesitzer im Wohnbereich
für weiße Fliesen: "Wir wollten so die rustikale Anmutung des
Fachwerkhauses auflockern." Ein weiterer Effekt: Die Fliesen
sorgen für einen guten Wärmeübergang.