Sanierung
in Eigenleistung: Selbst ist die Frau
Im Zuge der Sanierungsarbeiten zeigten sich dann die
handwerklichen Fähigkeiten von Andrea Steinecke: sie bewerkstelligte
alle Mauer- und Putzarbeiten selbst. Um sich mit den Werkzeugen und den Materialien vertraut zu machen,
begann sie zunächst mit der Ausmauerung
der Gefache der Innenwände. Die Porenbetonsteine konnte sie leicht mit einem Fuchschwanz
auf die gewünschte Form zuschneiden. Sie verwendete allerdings nicht den für Plansteine üblichen
Kleber, sondern mauerte die Steine in
Normalmörtel. Auf diese Weise waren Höhendifferenzen
und Unebenheiten besser auszugleichen.
Der Innenausbau
Anschließend konnte der restliche Innenausbau erfolgen.
Dazu gehörten: Innenputz sämtliche Malerarbeiten Verlegen von Boden- und Wandfliesen Einbau neuer bzw. gebrauchter Innentüren unter fachmännischer Anleitung verlegten sie die Sanitärinstallation
in der Küche, der Toilette und im Bad
Die Nut- und Federbeplankung wurde direkt auf die Deckenbalken
aufgenagelt.
Wind und Wetter haben im Laufe der Jahre der Außenwand besonders
zugesetzt.
Fotos: Steinecke
Zwei Jahre
nach dem Kauf des Hauses zog die Familie Steinecke ein. Zu diesem
Zeitpunkt waren nur das Erdgeschoß, bestehend aus Eßzimmer,
Schlafzimmer und Küche, und lediglich ein einziger Raum im ersten
Stock renoviert.
Instandsetzung des Daches
Ein Jahr später machte sich die Famile daran, das Dach instand
zu setzen. Der Balken, der inzwischen gebrochen war, musste ausgewechselt
werden. Die übrige Dachkonstruktion konnte
im Wesentlichen im Originalzustand belassen werden. Die alte Dachdeckung wurde entfernt
und auf die Sparren zunächst eine Schalung und dann neue Dachlatten
genagelt. Das Wohnhaus wurde mit neuen Dachpfannen, die Scheune hingegen
aus Kostengründen mit den besten Pfannen aus dem alten Bestand
ausgestattet.