VPB empfiehlt: Altbauten auf Schädlinge untersuchen lassen
Wer ein gebrauchtes Haus kauft, der sollte nicht nur auf den Preis oder auf das Alter von Fenstern und Heizkessel achten, sondern auch auf den Zustand des verbauten Holzes. Denn gerade bei Altbauten sind Dachkonstruktionen, Deckenbalken und Fachwerkgefüge mitunter von Schädlingen befallen.
Anzeige
Wo der Hausschwamm sitzt, da muss nicht nur das jeweils befallene Bauteil saniert werden, sondern auch weitläufig die komplette Umgebung. Foto: VPB/Regionalbüro Schwerin
Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor Schnäppchen: Aus dem preisgünstigen, unsanierten Altbau kann schnell ein teurer Sanierungsfall werden. Andererseits sind bei unsanierten Altbauten meist noch alle Mängel offen zu sehen. Wer sich sachverständige Hilfe holt, der kann aus dem vernachlässigten Altbau meist doch noch ein schönes Heim machen. Voraussetzungen dafür sind allerdings sorgfältige Untersuchung, Planung und Bauausführung. Für Laien ist es nicht leicht, Schädlingsbefall zu erkennen. Um Schimmel, Pilze oder holzzerstörende Insekten aufzuspüren, braucht auch der Fachmann Übung. Aufmerksam sollten Kaufinteressenten immer werden, wenn ein Haus muffig riecht. Solch ein Gebäude ist meist feucht. Und das sind ideale Bedingungen für Schädlinge.