Vom
Mauerwerkschäden sind besonders ältere Gebäude betrofen. Meist
wurde ihr gemauertes Fundament ohne erdberührenden Außenputz
und Isolierung errichtet.
Wird eine Ausweitung
der Mauerfeuchtigkeit nicht verhindert, kommt es zu Mörtel-
und Steinzerstörungen. Die Substanz des Kellers und des
gesamten Gebäudes ist gefährdet. Um die Schäden möglichst klein
zu halten und die Feuchtigkeit dauerhaft zu beseitigen, ist
auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit einem Fachingenieur oder
Architekten empfehlenswert.
Besonders von Wasserschäden betroffen sind überwiegend Altbauten.
Foto: Ursal
Das von unten und seitlich drückende Wasser
dringt in das Mauerwerk ein und durchfeuchtet die Außenwand
sowie zum Teil eingebundene Innenwände.
Foto: Ursal
Außenhautbehandlung
Um ein weiteres Eindringen von Feuchtigkeit
ins Außenmauerwerk zu verhindern, behandelt man die Außenhaut
des Gebäudes. das erdberührende Mauerwerk wird bis zur Unterkante des Fundaments in einer Breite von etwa 0,8 bis einem Meter freigelegt das Außenmauerwerk wird gesäubert und loses Fugenmaterial entfernt ein Grundputz mit glatter Oberfläche wird bis zur Unterkante des Fundaments aufgetragen dieser trockene Grundputz wird mit einer Feuchtigkeitsisolierung in Form einer dicken Bitumenmasse als Haftgrund angestrichen. ist die Bitumenmasse trocken, wird ein vier Millimeter starker "Hobbock- Anstrich" aufgetragen. Die "Hobbock-Eigenschaft" des letzten Anstrichs gewährleistet eine riß- und fugenlose Außenhaut des Gebäudes. Denn sie dehnt sich Erschütterungen aus.