Der Alptraum eines
jeden Hausbesitzers: feuchtes Mauerwerk! Das Wasser in und an
den Wänden stellt nicht nur eine Gefahr für die Bausubstanz
dar, sondern ist auch verantwortlich für ein schlechtes Wohnklima.
Die Feuchtigkeit schafft
einen idealen Nährboden für gesundheitsschädliche Schimmelpilze.
Die ersten Vorboten sind ein
abblätternder Innenputz, leichte Ablösung von Tapeten und ein
muffiger Geruch. Bei einer näheren Betrachtung zeigt die Ursache:
Die Wand ist naß.
Ursachen
von Eindringen des Wassers von Aussen:
Mangelhafte
Abdichtung
der Außenwände:
denn der Boden bindet Wasser aus
Niederschlägen, welches sich
unmittelbar an der Außenwand befindet und kann in das Mauerwerk
eindringen
Abhilfe: vertikale Abdichtung
Durchfeuchtungsursachen
Quelle: Getifix
Aufsteigendes
Wasser
denn über die Grundfläche des Mauerwerks wird Feuchtigkeit
aufgenommen, die durch die Kapillarwirkung nach oben steigt.
Wie
bei einem Zuckerwürfel, der sich in einer Kaffepfütze befindet,
steigt die
Flüssigkeit entgegen der Schwerkraft nach oben.
Abhilfe: horizontale Abdichtungen
Die
grundlegenden Abdichtungsverfahren
Bei der Sanierung ist es immer sinnvoll neben einer Vertikal-
auch eine Horizontalabdichtung auszuführen. Denn man selten
den genauen Weg des Wassers nachvollziehen, so dass auf alle
Fälle eine Komplettabdichtung vorgenommen werden sollte.
Beim Neubau wird immer rund um das Bauwerk ein Drainagering
mit Kontrollschacht gelegt.
Foto: Fränkische Rohrwerke
Vertikale Abdichtung
Das Kellermauerwerk wird bis hin zu
den Fundamenten freigelegt. Alle Erdreste und alle losen Bestandteile
sind zu entfernen. Danach erfolgt das äußere Abdichten. Das bedeutet:
Auftragen
des Isolierputzes und des Isolieranstrichs Anstellen
der Perimeterdämmung Verlegen
eines Drainagerohrs in einen Kiesmantel mit erforderlichem Gefälle.