Mit Ziegeln wird auch ein altes Haus wieder jung und schön blätternblättern

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Sanierungsmaßnahmen rund ums eigene Heim erheblich gestiegen / Zweischalige Ziegelbauweise als „Wand vor der Wand“ leistet Wirtschaftlichkeit, Heizkosteneinsparung und individuelle Optik

Durch Mauerwerksverband ruhige oder lebendige Fassaden - Wenngleich der Konsummotor nicht so recht anspringen will – bei der nachhaltigen Modernisierung der eigenen vier Wände sind Deutschlands Hausbesitzer weniger zurückhaltend. Verschiedene Förderprogramme unterstützen dieses Engagement. So hat laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage bei den Bau-Investitionen der Atlbau den Neubau längst überholt. Der Sanierungsanteil ist in den letzten drei Jahren von knapp 53 % auf 60 % gewachsen – mit steigender Tendenz. Oberstes Ziel der Modernisierungsmaßnahmen ist die Senkung der Energiekosten, gefolgt von gesteigertem Wohnkomfort und dem Wunsch, „das Äußere des Hauses zu verschönern“.

Für diese Zielsetzung steht die zweischalige Ziegelbauweise mit Verblendern oder Klinkern, betont Ernst Buchow, Gesamtvertriebsleiter der A K A Ziegelwerke GmbH & Co KG, Peine. Denn mit Ziegelsichtmauerwerk wird nicht nur das neue Heim optisch gestaltet, sondern auch das in die Jahre gekommene äußere „Gesicht“ des Hauses. Als Wand vor die bestehende alte Wand gesetzt, erreicht eine solche Maßnahme vor allem Wirtschaftlichkeit, Wartungsfreiheit und langfristig sicheren Wärmeschutz. Denn die bislang wärmetechnisch unterdimensionierte Außenwand des Altbaus wird durch die massive Vormauerschale in ihrer Wirkungsweise erheblich gestärkt und für die energetische Zukunft gut gerüstet.


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Bild: A K A Ziegelwerke
Die Besonderheit zweischaliger Bauweise liegt in der Funktionstrennung. Die Klinker- oder Verblenderschale leistet optimalen Wetter- und guten Schallschutz. Der Wärmeschutz wird von der tragenden Hintermauerschale erbracht, vor allem durch die später unsichtbare Anordnung der Dämmschicht - meist als Kerndämmung - auf der Außenseite der Innenschale. „Der warme, schützende Wettermantel aus Ziegel trägt somit erfolgreich bei, teure Heizkosten einzusparen“, so der Keramikspezialist. Hinzu kommt: Verblendmauerwerk ist dauerhaft wartungsfrei, braucht nicht in regelmäßigen Abständen gestrichen oder sogar neu verputzt zu werden. Aufgrund hoch gebrannten Tongefüges sind Unverwüstlichkeit sowie hohe Sicherheit gegen mechanische Beschädigungen „kostenlos gewährleistet“. Dauerhaft funktionierende Fassaden-Sanierungen können auch mit Sparverblendern und Riemchen realisiert werden.


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