Das Informationszentrum MASSIV MEIN HAUS e.V.
informiert Bauherren und Baufachleute über die Eigenschaften
und Qualitäten der Massivbauweise aus Mauerwerk und Beton. Unabhängig
von Ziegel-, Kalksandstein-, Leichtbeton- oder Porenbetonmauerwerk
berät der Zusammenschluss von Baustoffherstellern und Massivhausanbietern
über Fragen, die vor Baubeginn geklärt sein sollten. Neben
dem energiesparenden Bauen erfährt man etwas über Raumklima,
Schall- und Brandschutz, Werterhalt und Wiederverkaufswert.
Die
Entscheidung über den Rohbau eines Hauses ist weitgehend endgültig,
während der Ausbau über die Nutzungsdauer immer wieder verändert
und modernisiert wird. Deshalb ist es wichtig, sich über die
Qualität des Rohbaues und den langfristigen Folgen rechtzeitig
zu informieren. Die Massivbauweise ist nicht ohne Grund in Mitteleuropa
zur vorherrschenden Bauweise geworden.
Dafür waren drei Gründe entscheidend:
Das ausgeglichene Raumklima
Die Nichtbrennbarkeit
Die lange Lebensdauer
Das Klima in Deutschland ist gekennzeichnet durch schnelle Wechsel
zwischen warmen und kühleren Tagen. Die schweren Massen eines
gemauerten Hauses lassen diese Temperaturschwankungen kaum nach innen
gelangen. Die Wärmespeicherung der Bauteile puffert Wärmeschwankungen
ab und trägt zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. An heißen
Sommertagen bleiben die Innenräume kühler, in der Heizperiode
müssen Wärmegewinne über die Fenster nicht weggelüftet
werden, sondern gelangen in kühleren Stunden in den Raum zurück.
Große Stadtbrände im Mittelalter führten zu regionalen
Bauordnungen, die eine nichtbrennbare Bauweise aus Mauerwerk forderten
und zur Ablösung der Holzbauweise auch bei Wohnbauten führten.
Auch heute bieten Massivbauten mehr Sicherheit bei Bränden. Mauerwerk
und Beton wirken der Brandausbreitung entgegen, tragen nicht zur Brandlast
bei und geben im Brandfall keine Rauchgase ab.
Die geringen Unterhaltskosten von Massivbauten, ihre lange Lebensdauer
und der hohe Wiederverkaufswert stehen im unmittelbaren Zusammenhang.
Wer ein Eigenheim als Kapitalanlage zur Alterssicherung betrachtet,
trifft mit einem Massivhaus eine gute Entscheidung. Massivbauten sind
als Bestandsimmobilien leichter zu verkaufen und erzielen bessere
Preise.
Die
Ansprüche an das eigene Haus haben sich im Laufe der Zeit geändert.
Heute steht der sparsame Umgang mit Energie im Vordergrund. Massivhäuser
scheuen keinen Vergleich: ob ein Niedrigenergiehaus nach Energieeinsparverordnung
oder ein „3 Liter-Haus“ oder sogar ein „Passivhaus“,
die Massivbauweise trägt ihren Teil zur Erfüllung der Energiesparanforderungen
bei.
Das hohe Gewicht der Bauteile hat nicht nur Vorteile hinsichtlich
eines ausgeglichenen Raumklimas, sondern auch beim Schallschutz innerhalb
des Hauses und gegen Außenlärm. Schallwellen regen eine
gemauerte Wand weniger an als eine dünne Scheibe oder Platte.
Zunehmend tragen Bauherren dem ökologischen Bauen und gesunden
Wohnen Rechnung. Die Rohstoffe für Mauersteine, Mörtel und
Beton werden regional gewonnen und verarbeitet. Die Transportwege
sind kurz, die Produktion ist unbedenklich. Aus Massivbaustoffen gast
nichts aus, sie setzen keine Fasern oder Stäube frei und sie
sind auch nicht negativ in die Schlagzeilen geraten. Bei Abbruch eines
Gebäudes sind sie kein Sondermüll.
Massivbauten scheuen keinen Kostenvergleich. Beispiele alternativ
ausgeschriebener Bauten belegen dies eindeutig. Bei Preisvergleichen
ist aber darauf zu achten, dass die komplette Leistung bei gleichem
Standard verglichen wird. Vorsicht vor Vergleichen „Ab Oberkante
Kellerdecke“.
Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage mit den Rubriken
Vorteile, Architektur, Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz,
Kosten, Ökologie, Checklisten, Gutachten, Außenwände,
Baustoffe, Massivhäuser.