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Die Kunst des Mauerns:
Vom einzelnen Stein bis zum fertigen Mauerwerk
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Die erste Steinschicht
www.bauen.com Zuerst werden die Ecken oder die Mauerenden aufgesetzt.
www.bauen.com Dabei wird der erste Stein präzise - senkrecht wie waagerecht - aufgesetzt. Hier ist besondere Sorgfalt nötig, weil die erste Steinschicht Garant dafür ist, dass die Wände senkrecht nach oben "wachsen" und waagerecht keine Höhenunterschiede entstehen.

Fluchtschnur
www.bauen.com Nach dem Aufmauern der ersten Schichten an den Ecken (Abtreppung) spannt man die Fluchtschnur.
www.bauen.com Sie wird zwischen den lotrecht aufgesetzten Ecken straff genau in Höhe der aufzumauernden Schicht gespannt.
www.bauen.com Sie wandert bei jeder aufgemauerten Schicht mit.
www.bauen.com Danach mauert man entlang der Fluchtschnur die Zwischenräume voll.

Wasserwaage und Schichtmeßlatte
www.bauen.com Wasserwaage und Schichtmaßlatte sind fortan für die laufende Kontrolle der senkrechten und waagerechten Fluchten unentbehrlich.
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Schalungssteine werden wie "Legosteine" einfach aufeinander gesteckt und danach mit Transportbeton verfüllt.
Foto: Magu


Fertigteile aus Beton verringern die Bauzeit und helfen, die Baukosten zu reduzieren.
Foto: Fingerhut-Haus
www.bauen.com Mit der Wasserwaage prüft man, ob die Mauersteine mit dem Grundstein flucht- und waagerecht liegen.
www.bauen.com Ist die Mauer bereits in die Höhe "gewachsen", legt man die Wasserwaage auch diagonal auf die Mauerfläche, um zu prüfen, ob keine Steine überstehen.
www.bauen.com Notfalls kann man herausragende Steine, die mit Normalmörtel gesetzt wurden, mit leichten Hammerschlägen zurechtrücken.

Mauern bis zum letzten Stein
www.bauen.com Von den Abtreppungen an den Ecken aus wird entlang der Fluchtschnur weitergemauert, bis die letzte Schicht gesetzt ist.
www.bauen.com Danach mauert man wieder zuerst die Ecken auf und spannt abermals die Fluchtschnur, bis die Wand ihre endgültige Höhe erreicht.
www.bauen.com Zwischen den Arbeitsgängen ist immer wieder zu kontrollieren.
www.bauen.com Die Innenseite des Mauerwerks kann, wenn die Wand später verputzt wird, im Rohzustand belassen werden.
www.bauen.com Soll die Außenseite der Erdgeschoßmauer nicht verputzt werden, sollte man schon während des Mauerns die Fugen glätten.
www.bauen.com Mit einer Fugenkelle streicht man zuerst die frischen Stoßfugen glatt.
www.bauen.com Danach glättet man die Lagerfugen, wobei die Fugen leicht nach innen gerundet werden. Kleinere Mörtelreste kann man anschließend mit dem Besen oder Pinsel entfernen.
 
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