Modul-Hauselemente
Konsequente Weiterentwicklungen sind Modul-Hauselemente. Komplett
vorgefertigte Räume - ob Bad oder Wohnbereich - werden nur
noch zusammengefügt und das Haus steht in 4 Tagen. Die individuelle
Grundrißgestaltung dagegen, früher eine Domäne der
Stein auf Stein gemauerten Architektenhäuser, wird heute bei
jedem guten Haushersteller angeboten - ob vorgefertigte Massivbau-,
Fertigbau- oder massive Holzbauhäuser.
Welcher Baustoff ist der Richtige?
Dies hängt von den persönlichen Ansprüchen
an Qualität, Schall- und Brandschutz, dem Anspruch
an Druckfestigkeit, Dämmfähigkeit sowie dem Preis ab.
Zunehmend interessieren sich Baufamilien für ökologische
Eigenschaften der Baustoffe.
Jeder Baustoff hat seine ganz
eigenen positiven und weniger positiven bauphysikalischen
Eigenschaften und Werte. Deshalb ist es notwendig,
dass Sie die Materialien für Ihre Entscheidungsfindung mit
Ihrem Architekten beraten.
Beispiel:
Mauersteine mit hoher Druckfestigkeit weisen eine hohe
Steinrohdichte auf. D.h. gut für tragende Wände (guter Schallschutz),
aber schlechte Wärmedämmung
Besonders wärmedämmende Mauersteine
haben eine sehr niedrige Steinrohdichte
In jedem Fall müssen die Angaben über die jeweils notwendige
Wandstärke und lastaufnehmende Druckfestigkeit beachtet werden.
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Modulhäuser waren bisher eher in den USA bekannt. In zwei Tagen
steht das fertige Haus.
Foto: Archiv

Massivhäuser aus Porenbeton erreichen mühelos Jahresenergieverbrauchswerte
eines Niedrig- oder Passivhauses. Die EnEV 2000 kann kommen.
Foto: Hebel

Ein Haus aus Leichtbetonelementen, wie Bims oder Blähton, mit
Beton verfüllt, ist einem herkömmlichen Massivhaus ebenbürtig.
Foto: öko-domo
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