Bauphysik - Was beudeutet der k-Wert, dB
in Bezug auf Mauerwerk?
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Das
Mauerwerk hat eine Vielzahl von Funktionen zu erfüllen. Neben der
Lastabtragung sind es die bauphysikalischen Anforderungen wie Wärmedämmung,
Schalldämmung, Brand- und Feuchtigkeitsschutz.
Maßgebend bei der
Beurteilung eines Wandbaustoffes sind die spezifischen
Anforderungen des Bauherren oder des Architekten an die
bauphysikalischen Eigenschaften: jeder Mauerstein hat seine
Vor- und Nachteile. Durch eine gezielte Auswahl des Steintyps
kann diesen unterschiedlichen Mauerwerksanforderungen entsprochen
werden.
Heutige Ansprüche an die Wandbaustoffe: Wärmedämmung (heute eine der wichtigsten Anforderungen) Tragfähigkeit der Bausteine (bei mehrgeschossigen Bauwerken) Schallschutz (An vielbefahrenen Straßen und beim Bau von Reihen-
oder Mehrfamilienhäusern)
Bauphysik:
Durch eine gezielte Auswahl des Steintyps kann den unterschiedlichen
Mauerwerksanforderungen entsprochen werden. Dies setzt die Kenntnis
der physikalischen Einflußgrößen voraus, die auf einen Wandbaustoff
einwirken.
Feuchtigkeit (Dampfdiffusionswiderstand) Wasserdampf wandert immer vom Warmen zum Kalten, also von der
Innenseite der Wand nach außen. Jeder Werkstoff setzt der Wanderung des Dampfes einen Widerstand
entgegen. Er wird mit der dimensionslosen Größe
m gemessen. Als eine reine Vergleichszahl gibt sie an,
um wieviel höher der Widerstand gegen die Diffusion von Wasserdampf
in einer bestimmten Schicht im Vergleich zu einer gleich dicken
Luftschicht ist. Luft hat die Diffusionszahl m=1.
Quarzsand, Kalk und Wasser bilden die Basis des Porenbetons.
Foto: Hebel
Ziegel bieten einen hohen Wärmeschutz und halten damit die Heiz
kosten niedrig.
Foto: Poroton
Kalksandsteine sind aufgrund ihrer hellen Farbgebung besonders
beliebt bei modernen Bauherren.
Foto: KS Ratio Stein