Die überbreite Schiebetür
zur Küche ist gut wie immer offen. Die Fensterfront entlang
der gesamten Arbeitsfläche verschafft gute Sicht in jeder Hinsicht.
Auf der anderen Seite laufen die maßgefertigten Küchenmöbel
in einem Esstisch aus, an dem die junge Familie meistens sitzt.
Für Gäste und sonstige Gelegenheiten bietet sich der moderne,
helle Holztisch an. Kathrin Widhölzl führt vor, wie sich das
Meisterwerk mit wenigen Handgriffen zu einer Tafel für eine
komplette Nationalmannschaft von zwanzig Leuten ausziehen lässt.
Die meisten Entscheidungen beim Einrichten habe sie allein nach
ihrem ersten Gefühl getroffen, sagt die junge Frau. Sie sei
da entschlussfreudig: Entweder es gefällt ihr sofort oder gar
nicht.
Ihr Andreas habe zum Glück den gleichen Geschmack wie sie: viel
sichtbares Holz, warme und helle Farben. Dazu sparsame Kontraste
von Blau und Grau. Auch mal was Modernes aus Metall. Die Lampe
über dem Esstisch zum Beispiel.
In der obere Etage öffnet sich den Bewunderern der Zimmermeisterkunst
der Blick frei bis unter die Dachkonstruktion, was den Räumen
ein auffallend angenehmes Volumen verschafft. Hier haben die
Kinder nur ihre Zimmer, sondern auch ein eigenes Bad. Zum Elternbereich
führt eine großzügige Ankleide links in ein opulentes Bad, rechts
in das Schlafzimmer. Wie die darunter liegende Küche geben große
Fensterfronten über Eck vom Kopfkissen aus den Blick auf die
Berge frei.
Bequem für Mutter Kathrin und Gaudi für Jana-Magdalena
und ihren Bruder Noah: die große Hängematte an der
Holzbalkendecke
Viel Licht, gute Sicht und praktisch: Die Küche im Hause
Widhölzl
Von März bis Mai, wenn die Wintersportler pausieren, kann
auch Andreas Widhölzl das Leben seiner jungen Familie im
neuen Haus in vollen Zügen genießen.
Jedenfalls sei das
sonst so, versichert die junge Frau. Heute verdeckt Schneetreiben
die ganze Pracht.
Apropos Schnee: Einer der Vorzüge moderner Holzbauweise ist
tatsächlich die Wetterunabhängigkeit. Am 21. November erst war
Baubeginn, aber am 10. Februar letzten Jahres haben die Haas-Monteure
das Haus fix und fertig übergeben.
Richtig schön ist es geworden.
Viel Zeit, es gemeinsam zu genießen, hatten sie bisher nicht
gerade, sagt Kathrin Widhölzl. Wintersport fängt für die Spitzenathleten
im nächsten Frühling sofort wieder an. Aber es gibt ja auch
ein Leben nach den großen Siegen. Und dafür vor allem sei ihr
neues Haus schließlich gedacht.