Fertighäuser sind längst keine geklonten Einheitsgebäude mehr. Zudem verschwimmt die Grenze zwischen Massivbau und Fertigbau. Und wenn es um Schnelligkeit geht, ist die vorproduzierte Bauweise unschlagbar.
Anzeige
Foto: Platz
Früher waren Fertigbau und Massivbau zwei klar getrennte Bereiche.
Die Fertigbaufirma fügte ruck, zuck aus Leichtbauelementen das schlüsselfertige Haus zusammen, im Massivbau wurde das Gebäude mühsam vor Ort Stein für Stein errichtet.
Fertighäuser waren typisiert, Massivhäuser eher individuell. Eine Grenzziehung, die längst nicht mehr stimmt. Unter einem Fertighaus versteht man heute ein Gebäude, das aus weitgehend vorgefertigten Bauteilen besteht, die auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden müssen. Das kann soweit gehen, dass einzelne Wände komplett im Werk produziert werden – inklusive Fenster, Dämmung, Installationsleitungen und Rollladenkästen.
Der Holzrahmen- oder Tafelbau, bei dem Rahmen aus Vollholz mit Werkstoffplatten ausgesteift werden, ist die gebräuchlichste Form des Fertigbaus, weiter kommen der Holzständer- oder Skelettbau und sogar der massive Blockbohlenbau zum Einsatz. Diese drei Holzbauweisen können innerhalb eines Gebäudes natürlich kombiniert werden.
Aufgepasst Nicht alle Fertighausverträge beinhalten Architekten- und Ingenieursleistungen. Diese können als Extraposten noch einmal das Budget belasten.