Potentielle
Baufamilien schrecken leider immer noch vor einem "möglichen giftigen,
chemischen Holzschutz" und dessen gesundheitsgefährdenden Folgen zurück.
Verzicht
auf giftige Imprägniermitteln selbst bei tragenden Bauteilen
- Voraussetzung: vorhandenes Holz muss gesund und trocken sein neues Holz darf beim Einbau nur die von der DIN geforderte Feuchte
zwischen 8 - 18 % aufweisen im Winter geschlagenes Holz ist ebenmäßig und dichtfaserig sowie
harzreich ist, hat es alle Eigenschaften, die ein massives Holzhaus
drei Jahrhunderte überdauern lässt.
Konstruktiver Holzschutz Pilze, Insekten und Witterungseinflüsse können auf Holzkonstruktionen
aller Art zerstörerisch einwirken Inhalte der DIN
68 800 im zweiten Teil der DIN 68 800
sind die Grundlagen für vorbeugenden baulichen Holzschutz festgelegt Er gilt für tragende und aussteifende
Bauteile und hat für nicht tragende und nicht aussteifende
Bauteile empfehlenden Charakter. Ziel dieser Norm ist es, durch vorbeugende
bauliche Maßnahmen übermäßigen und unzuträglichen Feuchtegehalt
des Holzes zu vermeiden und dem Pilzbefall entgegenzuwirken.
Ein Verzicht auf chemischen Holzschutz ist weitgehend möglich.
Foto: Eternit
Ein ausreichend dimensionierter Dachüberstand bietet dem Holz
zusätzlich Schutz gegen Wind und Wetter.
Foto: Haacke natur
Holzschutz im Sinne dieser Norm bedeutet, Niederschläge
so weit wie möglich vom Holz fernzuhalten, und zwar während
des Transports, der Lagerung, der Montage sowie später als Haus.
Beispiele des konstruktiven Holzschutzes ausreichender (mind. 80 - 120 cm ) Dachüberstand an Giebeln
sowie Traufen. Stirnholzflächen der außenliegenden Balken sind entsprechend
zu schützen zu vermeinden oder zu reduzieren sind: wasseraufnehmende Kanten,
Winkel und Ecken geschlossener Aufbau der Bauteile soll den Zuflug von holzzerstörenden
Insekten verhindern.
Spritzwasserzone - wichtige Stelle
für die Ausbildung des konstruktiven Holzschutzes