Massivholzbau - Übersicht der massiven Holzbauweisen
Holzskelettbau Grundlage dieser traditionsreichen Bauweise sind die Fachwerkkonstruktionen
alter Baumeister. Heutzutage herrscht eine ein- oder zweischalige Holzkonstruktion,
bestehend aus Blockbalken oder Leimverbinder vor. Eine individuelle Beratung der Baufamilie über jedes Konstruktionsdetail
ist dank moderner Computerprogramme möglich.
Aufbau Die Verbindungen der Holzbalken
im Skelettbau stellen wie seit ewigen Zeiten Zapfen und Zapflöcher
her. Nur wo horizontale und vertikale Balken aus statischen Gründen
zu verschrauben sind, wird der Ringkeildübel, ein circa 20 cm
tief im Balken mit Spezialleim verleimter
Ringmetall-Holzdübel, eingesetzt. Voraussetzung sind
eine kreisrunde Flachnut und ein exaktes Bohrloch am Gegenbalken. Querkräfte
werden über den Ringkeil und Zugkräfte über die Gewindestange
abgefangen. Der Ringkeildübel hat z.B. eine Zugkraft von 9 t Das ehemalige Großrastermaß der Tragkonstruktion aus stabförmigen
Balken von 250 cm ist weitgehend einem individuell nach Wünschen
der Baufamilie angepaßten Maß gewichen. Innenwände
werden in das Skelettbauwerk integriert und das Hausskelett
bis zum Dach statisch und konstruktiv vollendet.
Ausfachen (=Ausfüllen) Erst danach beginnt das Ausfachen (=Ausfüllen) der einzelnen
Holzfachöffnungen. Die Ausbaubedingungen sind bei dieser Bauweise sehr günstig,
da der Ausbau zu jeder Jahreszeit
und im Trockenen erfolgen kann. Ausgefacht wird heutzutage in der Regel mit Klinker oder Vormauerziegel. Eine Hinterdämmung komplettiert das Bauwerk.
Holzständer-Leichtbauweise
Grafik: Ökobuch
Grundlage
dieser traditionsreichen Bauweise sind die Fachwerkkonstruktionen
alter Baumeister.
Foto: Elementar-Haus
Moderners
Fachwerk nach individuellen Wünschen
Foto: Eternit
Ein Gerüst aus Holz ist die Grundlage des Fachwerkhauses.
Foto: Emil von Elling
Tradition
und Moderne verbinden sich gekonnt zu einem besonderen Haus.
Foto: Emil von Elling