Holzarten
Der Holzquerschnitt entscheidet über die jeweilige Bezeichnung.
Schnittholz bis 8 cm Breite nennt man Latte
oder Leiste
ab 8 - 40 cm Breite spricht man von Brettern
Bohlen haben eine Mindestdicke von 40 cm
Kantholz ist quadratisch bis rechteckig im Querschnitt
und hat eine Mindestseitenbreite von 6 cm
Balken sind Kanthölzer mit einem Querschnitt von mind. 20 cm
Verwendete Holzarten
Für tragende Bauteile und teilweise auch für den Ausbau werden
heute vorwiegend einheimische Nadelhölzer wie:
Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und die Douglasie sowie die Laubhölzer
Eiche und Buche verwendet.
Sie besitzen eine hohe Tragfähigkeit,
weshalb sie für Konstruktionen mit Stützweiten bis zu 100 m
zulässig sind.
Einige einheimische Holzarten wie das Kernholz der Eiche und
das der Lärche weisen zudem eine enorme
Resistenz gegen pflanzliche und tierische Schädlinge
auf.
Kernholz
ist im übrigen bei gleicher Jahresringbreite dichter, härter
und trockener als das Splintholz
im äußeren Stammbereich.
Eine natürliche Abwehr gegen Insekten
und Pilzbefall stellt es dar, weil es in seinem Inneren
Ablagerungsstoffe enthält, die gegen Schädlinge wirken. |
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Der
Holzquerschnitt entscheidet über die jeweilige Bezeichnung.
Schnittholz bis acht cm Breite nennt man Latte oder Leiste,
ab acht bis 40 cm Breite spricht man von Brettern. Bohlen haben
eine Mindestdicke von 40 Zentimetern. Kantholz ist quadratisch
bis rechteckig und hat eine Mindestbreite von sechs Zentimetern.
Balken sind Kanthölzer mit einem Querschnitt von mindestens
20 Zentimetern.
Grafik: Hanssen

Holz als Multitalent: Baustoff, Bodenbelag, Treppenmaterial
und Möbelrohsoff in einem.
Foto: Baufritz |