Holz riecht gut – das macht den Baustoff so sympathisch. Aber Holz schafft auch nachweisbar ein gesundes Wohnklima, hält warm und ist rationell zu verarbeiten.
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Foto: Sonnleitner
Auf Holz zu klopfen verspricht Glück. Das allein wäre noch kein Grund ein Holzhaus zu bauen – die wissenschaftlich belegten guten Eigenschaften hingegen schon.
Mit Holz lässt sich nicht nur architektonisch anspruchsvoll bauen, sondern auch flexibel. Trotz seines geringen Eigengewichts ist es statisch äußerst belastbar. Vom Holzskelettbau ausgehend, in seiner reinsten Form der traditionelle Fachwerkbau, sind im Laufe der Zeit immer raffiniertere Konstruktionen entwickelt worden.
Fertigbau, so schnell, präzise und kostenoptimiert wie er heute ist, wäre ohne den nachwachsenden Rohstoff nicht denkbar.
Was ist was?
Ständer- oder Skelettbau: Ein Skelett aus Vollholz trägt die Lasten, dazu kommen Stahlbänder oder diagonale Streben. Innenwände können beliebig gesetzt werden oder entfallen.
Massivholzbau: Das traditionelle Blockhaus besteht aus übereinander geschichteten Vollholzbohlen. Jetzt gibt es auch zweischalige Blockwände mit Zwischendämmung. Bohlen können auch senkrecht stehen.
Rahmen- und Tafelbau: Rahmen aus Vollholz werden mit Holzwerkstoffplatten ausgesteift. Entstehen im Werk gleich die fertigen Wandelemente mit Installationen, ist es Tafelbau. Innenwände sind hier tragend, also weniger beliebig. Heute verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Bauweisen immer mehr.