Baukasten
als Vorbild
Relativ kurze Bauzeiten bei einer massiven Bauweise sind die
wesentlichen Vorteile von Verfüllsystemen. Die Steine lassen sich ohne Maurerkenntnisse
einfach zusammenstecken und werden nachher unter Anleitung mit
Beton verfüllt. Diese Verfüllsysteme gibt es als Bausätze in verschiedenen Materialien,
die sich sowohl für Keller als auch für ein ganzes Haus eignen. Ein Komplettbausatz aus Hartschaumelementen,
Holzspan- oder Blähtonleichtbetonsteinen stellt also auch an
den laienhaften Bauherrn keine allzu hohen Anforderungen. Beim Verfüllen der Wände mit
einer Betonpumpe muss unbedingt mit einem Prallstutzen gearbeitet
werden. Das Einbringen des Betons ist
auch mit Krankübeln oder Schlauchkübeln möglich, genauso wie
das manuelle Einbringen mit Eimer und Schaufel.
Der Hersteller dieses Bausatz- hauses aus Bimsbetonsteinen bietet
auch verschiedene Innenausbaupakete an.
Foto: Hebel
Verfüllsteine für Bausatzhäuser werden in unterschiedlichen
Materialien angeboten.
Foto: MH bauselbst
Der Beton wird mittels eines Flaschenrüttlers
verdichtet und zum Abschluss muss die Wandoberkante mit dem
frischen Beton glatt gestrichen werden. Nach dem Ausbetonieren müssen die Wände auf ihre korrekte
Ausrichtung hin überprüft und gegebenenfalls nachgerichtet
werden. Bei den Systemen gibt es spezielle Bauelemente
wie zum Beispiel für Rollläden, Stürze und eine Einhängedecke.