Hausbau in Eigenleistung
Ein Jahr Arbeit ist schon vergessen
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Ausbau
Schritt für Schritt
Familie Schmidt konnte unter verschiedenen Ausbau-Stufen
für das Haus wählen. Je mehr an Eigenleistung erbracht wird,
desto günstiger fällt die Rechnung aus.
Folgende Arbeiten warteten auf die Baufamilie: Isolierung
des Daches mit Dämmkeilen Befestigung von Lattung auf die
Unterseite der Sparren Befestigung von Gipskartonplatten an die Lattung Glättung der Plattenstöße mit einem Füllspachtel Dämmung
der einseitig offenen Innenwände Ausstattung der Innenwände mit Leitungen für die Haustechnik Verlegen
der die Leitungen für Wasser
und Abwasser in den offenen Wänden nach den Plänen eines Fachmanns Einbau der Heizungsanlage (Öl-Niedertemperaturheizung
als Bausatz) unter fachmännischer Anleitung Verlegen von Leitungen für eine Fußbodenheizung
im Bad, im Flur, im Wohn-/Eßzimmer und in der Küche (der Heizungstechniker
hat anschließend die Verteiler gesetzt, die Anschlüsse ausgeführt
und überprüft und den Ölbrenner eingestellt) Einbringen des Estrichs wurde
einem örtsansässigen Unternehmer übertragen. Da die Baufamile
auch hier mitarbeitete, erzielte sie einen Preisnachlaß. Verkleiden der Wände mit Holzwerkstoff-
und Gipsplatten und Verspachteln. Dichtungsanstrich der Wände im Bad
(damit sie resistent gegen eventuell eindringende Feuchtigkeit
sind) Fliesen
der Wände im Bad Einsetzen der Bade- und die Duschwanne und Anschluß Fliesen legen und Tapezieren
Schwieriger war der fachgerechte Anschluß der Leitungen für
die Heizung.
Vater und Sohn Schmidt befestigten die Wasserzuleitungen im
Sanitärbereich mit Schellen auf dem Boden.
Die Kellerdecke aus Porenbeton konnte ohne vorheriges Verputzen
gleich gestrichen werden.
Für den
Ausbau hat Familie Schmidt ein knappes Jahr gebraucht. In dieser
Zeit waren die Abende der Arbeit im Haus gewidmet, wurde oft
bis tief in die Nacht hinein auf der Baustelle gewerkelt. Ausgenommen
war der Sonntag: Er war und blieb der unangetastete Familientag,
an dem die Arbeit ruhte und statt dessen Ausflüge, Spiele und
einfach Erholung angesagt waren. Jetzt sind nur noch Kleinigkeiten
zu tun, beispielsweise fehlen noch die Fensterbänke.
"Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt", sind sich die Eheleute
Schmidt einig. "Sobald man drin wohnt, ist alle Mühe vorbei
und vergessen. Was bleibt ist ein herrliches Gefühl." Doch schon
jetzt fühlt sich die ganze Familie wohl in ihrem neuen Zuhause.
Jasmin und Caroline, die beiden Töchter, freuen sich über ihren
eigenen Bereich im Dachgeschoß.