Wer beim Bau seines Hauses einen Teil der Arbeiten selbst übernehmen will, sollte ein Ausbauhaus wählen. Geschlossener Rohbau. Früh übt sich und Eigenleistung zahlt sich aus
Ihren Liegestuhl können Sie vergessen! Nur wer selbst die Ärmel hochkrempelt und kräftig mit anpackt, kann beim Bau einiges sparen oder sich an anderer Stelle mehr leisten.
Anzeige
Das Angebot an Ausbauhäusern ist vielfältig. Aber Eigenleistung erfordert solide Kenntnisse, Zeit und handwerkliches Geschick und leicht überschätzt man seine eigenen Fähigkeiten.
Foto: Garpa
Was genau ist handwerkliches Geschick? Die berühmten zwei linken Hände sind kein Kriterium, wenn es ums Selberbauen geht. Vielmehr kommt es auf die richtige Anleitung an. Die kann man oft von denen bekommen, die Ausbau, Mitbau- oder Selbstbauhäuser anbieten: Mit Seminaren, Handbüchern und Videos werden Bauherren in spe geschult.
Wenn es dann ernst wird, muss Freizeit geopfert werden. Denn auf der eigenen Baustelle werkelt man nach Feierabend, an Wochenenden und oft auch im Urlaub. Da heißt es Wände verfliesen, Böden verlegen, dämmen, malern, tapezieren ... . Manche Gewerke sind den Spezialisten vorbehalten: Beim Dachdecken etwa kommt der Laie nur als Handlanger zum Einsatz; Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallation sollten dem Fachmann vorbehalten sein.
GEEIGNET FÜR EIGENLEISTUNG: Fliesen verlegen, Bodenbeläge, Tapezieren und Malern, Trockener Innenausbau, Innentüren, Dachdämmung, Treppeneinbau, Verkleiden und dämmen von Decken und Wänden, Estricharbeiten