Aktuelle Bautrends:
Holztafelbau im neo-puristischen Look
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Ein gelungenes Beispiel
für eine minimalistische Architektur zeigt dieses komfortables
Zweifamilienhaus.
Dieses Objekt stellt eine Reduktion auf das Wesentliche und
einen den Prinzipien der Strenge und Klarheit folgenden Entwurf
dar.
Foto: Opitz
Die Lage des Baukörpers
war durch den Bebauungsplan vorgegeben, seine äußere Gestaltung
hingegen nicht. Man entschied sich daher für ein zweigeschossiges
Gebäude mit aufgesetztem Atelier
und einer Dachterrasse, dem ein
Konstruktionsraster von 62,5 und ein Ausbauraster von 12,5 Zentimetern
zugrunde liegt.
Die beiden nebeneinander befindlichen Wohnungen zeichnen sich
jeweils durch eine offene Raumaufteilung im Erdgeschoß, eine
klassische, mit geschlossenen Räumen angelegte Grundrißlösung
in der oberen Etage aus.
Optimale Platznutzung
Die geringen Wandstärken des
Holztafelbaus, der weitestgehende Verzicht auf Verkehrsflächen
und der Einbau von Wandschränken
im Bereich der rasterbedingten Restflächen tragen zu einer optimalen
Platzausnutzung bei und erhöhen so den Komfort der beiden Wohnungen.
Zur Formensprache des Hauses passend, herrschen innen wie außen
klare, extravagante Farben und außergewöhnliche Materialkombinationen
vor.
Die beiden ersten Geschosse sind mit einer dunkelroten Holzverschalung
verkleidet. Der aufgesetzte Atelierbereich besticht durch naturfarben
eloxierte Aluminiumtafeln. Einen eleganten Übergang zum Gartenbereich
bietet ein Rost aus gerillten Balken, der das Haus ebenerdig
umläuft und sich harmonisch in die Gesamtkonzeption einfügt.
Mit der überwiegenden Verwendung ökologisch vertretbarer Materialien
und dem Bau mit vorgefertigten Wand- und Deckenelementen wird
dieses Haus in vielerlei Hinsicht dem Trend zum jungen, kreativen
Bauen gerecht.