Aktuelle Bautrends:
Passivhaus mit künstlerischem Anspruch
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So populär, wie der Begriff "Passivhaus"
allmählich wird, so wenig bekannt sind die bereits realisierte
Projekte. Die wenigsten Bauinteressenten haben eine konkrete
Vorstellung davon, wie Passivhäuser aussehen können.
Hohe Wohnqualität Glühlampe als Wärmequelle
Hohe
Wohnqualität
Zu den Vorteilen der Passivhäuser gehört vor allem das
hervorragende Raumklima. Die hochentwickelte Technik,
die Architektur, die Bauweise und die Ausrichtung des Hauses
zur Sonnenseite bedingen dies. Passivhäuser weisen gegenüber
herkömmlichen Häusern einen verschwindend geringen
Heizwärmebedarf auf. Dies ist ein ökologisch relevanter
und in finanzieller Hinsicht interessanter Aspekt. Die Einsparungen
sowohl der Umwelt als auch dem Bauherrn zugute kommen.
Objekt "Oehler"
Objekt in Mägglingen
Fotos: Jörg Pfäffinger
Glühlampe als Wärmequelle
Entsprechend dem Ziel, die Gesamtenergiebilanz des Hauses zu
optimieren, wird versucht, alle anderen
Energieformen wie beispielsweise Strom äußerst sparsam
einzusetzen. Idealerweise so, dass sie gleich mehrere Funktionen
übernehmen.
Die Glühlampe funktioniert nicht einfach nur als Licht-, sondern
gleichzeitig auch als Wärmequelle. Ein ausgeklügeltes Konzept,
ein hochentwickelter Wandaufbau und eine dazu passende Architektur
erlauben so den gänzlichen Verzicht
auf eine herkömmliche Heizung - selbst in den hiesigen
Breitengraden.
dass ein solches Passivhaus auch optisch einiges zu bieten hat,
wird durch einen Blick auf das Objekt in Mägglingen und das
tortenstückförmige Objekt "Oehler" schnell deutlich.