Kamin
als Notanker
All diese Maßnahmen führten in der Summe zu einer Passivhaustauglichkeit
des Gebäudes mit einem Heizwärmebedarf von 9,1 kWh/m3a.
Um extreme Temperaturtiefs
oder längere Kälteperioden aufzufangen, lässt sich
die Zuluft mit einem elektrischen Nachheizregister
im Zuluftstrom auf Heiztemperatur bringen. Ein dennoch installierter
Kaminofen hat den Zweck, bei längerem Stromausfall die Temperaturkonstanz
zu sichern. Michael Rücker: "Natürlich wurde er in
erster Linie aus Gründen der Behaglichkeit
aufgestellt!"
Sonne
spendet warmes Wasser
Das warme Wasser wird mit auf dem Garagendach
angebrachten Kollektoren erzeugt. Eine Aufständerung
und zusätzliche Steilstellung von ca. 70° sorgen
im Winter für ein Abrutschen des Schnees und gleichzeitig
einen günstigeren Sonneneinstrahlwinkel. So ist es noch am
kürzesten Tag des Jahres möglich, bei ganztägiger
Sonnenscheindauer warmes Wasser zu
erhalten. Bei bezogenem Wetter
wird mit Niedertarifstrom nachts
nachgeheizt.
Ein Teil der Wasserversorgung wird über das Regenwasser
gewonnen, das in einer Zisterne gespeichert wird.
Das Abwasser wird in einer
eigenen Kläranlage mit Biokreisel wieder aufbereitet.
Herzstück der Solaranlage ist der Warmwasserspender.
Ein Erdwärmekollektor sichert die Zu- und Abluft
vergrößern