Im Innern wurde nach nachwachsende Rohstoff Holz vielfach
und vielseitig verwendet.
Nach Osten und Süden wurde der Wintergarten aufgrund der Sonneneinstrahlung
ausgerichtet.
Fotos: Michael Rücker
Komplette
Wärmehülle Die Dachflächen
erhielten eine ca. 45 cm starke Dämmung aus Steinwolle.
Diese Maßnahme erbrachte ebenfalls einen k-Wert von
circa 0,1 W/(m2K).
Das schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern
verhindert auch zuverlässig im Sommer ein Aufheizen
unter dem Dach. Das gesamte Haus
steht auf einer Bodenplatte
von 24 cm starkem Hartstyropor, die ein Abfließen der
Wärme ins Erdreich verhindert. Das Haus ist komplett
von einer Wärmehülle umgeben und sämtliche
Räume inkl. der Kellerräume sind in die Wärmeschutzhülle
einbezogen.
Räume
zur Sonne ausgerichtet Um Energiegewinne sowohl im Sommer als auch im Winter
zu erzielen, wurden alle wichtigen Räume konsequent zur
Sonne ausgerichtet: das Schlafzimmer
nach Osten (Morgensonne) der Wintergarten
nach Osten und Süden (Morgen- und Mittagssonne) das Wohnzimmer
nach Süden (Mittagssonne) die Küche
nach Süden und Westen (Mittags- und Abendsonne).
Das Abfließen der
gewonnenen Wärme wird durch den sehr guten k-Wert von 0,8 W/m2K
der Fenster- und Wintergartenverglasung verhindert. Im Gegensatz
dazu wird ein zu starkes Aufheizen des Wintergartens auf der Ostseite
bei flacher Sonneneinstrahlung durch Spezial-Gläser vermieden.
Keine
konventionelle Heizung
Da auf eine konventionelle Heizung verzichtet werden sollte, musste
mit der gewonnenen Solarenergie äußerst
sparsam umgegangen werden. Dazu war ein ganzes Maßnahmenpaket
nötig.
Das Haus wurde komplett gegen ein- und ausströmende Luft abgedichtet. Mit der Abdichtung
verbunden ist eine Belüftungsanlage
mit Wärmerückgewinnung und
Wärmepumpe. Jeder Raum wird
einzeln mit Frischluft versorgt.
Die verbrauchte Luft wird zentral im höchsten Teil der Wohnung
abgesaugt. In der Küche
und in den Sanitärräumen wird zur Geruchsvermeidung
zusätzlich abgesaugt.