Die Verbrauchskosten für Heizung und Warmwasser verteuern sich spürbar, ein Neubau als Investition in die Zukunft muss neue Maßstäbe setzen. Bestnoten für baulichen Wärmeschutz und moderne Heiztechnik zeichnen vorbildliche Häuser aus. Damit Sie bei Niedrigenergiehäusern, KfW-60- und KfW-40-Häusern, Drei-Liter- und Passivhäusern noch durchblicken, bringen wir Licht ins Dunkle!
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Foto: Bau-Fritz
Energiesparen ist längst nicht mehr nur freiwillige Privatsache, denn der Gesetzgeber mischt sich mit Auflagen einerseits und finanzieller Unterstützung andererseits in die Pläne des Bauherrn ein.
Verordnetes Sparen Der Begriff Niedrigenergiehaus, für den es keine gesetzliche Grundlage gibt, beschreibt keine bestimmte Bauweise (Holz, Stein o. ä.), Architekturform oder Maßnahme zur Energieeinsparung, sondern setzt Anforderungen an das energetische Niveau von Gebäuden fest. Ein Niedrigenergiehaus verbraucht nach allgemeinem Verständis ca. 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr für die Raumheizung. Die EnergieEinspar-Verordnung (kurz EnEV) wurde 2002 eingeführt, um bei Neubauten einen energetischen Standard festzuschreiben – mit einem Heizwärmebedarf von ca. 70 kWh pro Quadratmeter im Jahr.