Anbau in Passivhausbauweise - Spannende Partnerschaft
Eine bessere Hälfte – im wahrsten Sinn des Wortes – erhielt eine alte Doppelhaushälfte in Dachau mit einem Anbau in Passivhausbauweise. Obwohl die Ausgangssituation nicht ganz so einfach war.
Anzeige
Die Ausgangssituation, auf die der Architekt Werner Friedl in diesem Fall traf, erwies sich als nicht ganz unproblematisch: ein nur 243 m2 großes Baugrundstück in Dachau mit einer bestehenden Doppelhaushälfte auf dem Nachbargrundstück.
CPZ
Für die Bauherrin und den Architekten stand von Anfang an fest, dass die noch fehlende Doppelhaushälfte ein Passivhaus werden sollte, zumal sich das Architekturbüro auf die Realisierung von energieoptimierten Gebäuden spezialisiert hat. Von Seiten des zuständigen Bauamts kam die Forderung nach einem deckungsgleichen Anbau an die bestehende Doppelhaushälfte.
CPZ
Aber der Grundstückszuschnitt war äußerst ungünstig, sodass ein reines Satteldach- gebäude die Abstandsflächen überschritten hätte. Das Nachbargebäude wurde in konventioneller Ziegelmassivbauweise errichtet.
Im Entwurf für den Anbau mussten deshalb die erforderlichen höheren Dämmdicken konstruktiv geschickt eingesetzt werden, um einen deckungsgleichen Anbau zu ermöglichen. Das Nachbargebäude besitzt einen Keller, der Anbau sollte ohne Keller erstellt werden.