Wer nicht auf geerbtem Boden baut, muss für sein künftiges Eigenheim auf Grundstücksuche gehen. Das ist nicht immer einfach, oft sehr teuer und kann manchmal auch ganz schön danebengehen. Wer die Regeln kennt, minimiert das Risiko.
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Foto: Gardena
Die Kriterien, nach denen man ein Grundstück auswählen sollte, sind allgemeingültig. Dadurch vermeidet man Fehlentscheidungen, die unerwartete Folgekosten nach sich ziehen, was wiederum Ärger und Zeitverzögerungen bedeutet.
Ein passendes Plätzchen
Am besten geht man die Grundstückssuche systematisch an. Die Auflistung aller Anforderungen und Checklisten zur Überprüfung machen faule Kompromisse offensichtlich, bevor es zu spät ist. Denn nicht jeder wird mit dem Traumgrundstück auf der grünen Wiese wirklich glücklich.
Kinder müssen in die Schule, Eltern zur Arbeit und Ärzte und Einkaufszentren braucht man auch. Wichtig sind also die persönlichen Bedürfnisse, die beispielsweise bei einem Freiberufler, der als Single lebt und seinen Arbeitsplatz zu Hause hat, ganz anders aussehen als bei einem Angestellten mit Familie und Kindern.
Während der eine meist ortsunabhängig arbeiten und sich die Zeit frei einteilen kann, ist der andere auf öffentliche Verkehrsanbindung, kurze Wege und eine gute Infrastruktur, was Schulen, Kindergärten, Ärzte, Einkaufszentren und mehr anbelangt, angewiesen. Schließlich will sich nicht jeder ein zweites Auto leisten und ein Familienmitglied als Chauffeur abstellen. Es zählt also nicht nur die Idylle. Die Lage muss zu den Lebensumständen passen!