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Schleifen & Streichen:
Behandlung von Holz im Aussenbereich |
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Holz
als Naturbaustoff erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit . Um
es vor allem im Aussenbereich vor Verwitterung oder Schädlingsbefall
zu bewahren, sollte sich der Heimwerker mit Holzschutz und Holzbehandlung
vertraut machen. |
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Friesenblau für Fensterrahmen. Der Deckanstrich erfolgt nach
der Imprägnierung.

Damit Holz im Aussenbereich länger hält,
benötigt es besonderen Schutz
Fotos: Dyrup
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Holzschutz: chemischer und
physikalischer
Vorbehandlung des Holzes
Richtig schleifen
Farbkur: streichen
Holzschutz: chemischer und
physikalischer
Der Markt bietet inzwischen eine breite Palette von Holzschutzmitteln,
Farben und Lasuren an. Der Heimwerker kann zwischen den klassischen
Allround-Produkten und selektiven
Systemen (chemischer Tiefen- und physikalischer Oberflächenschutz
des Holzes) wählen.
Chemischer Holzschutz
sollte nur dort zur Anwendung kommen, wo er erforderlich ist:
z.B. bläue- oder schimmelgefährdete
Hölzer (rohes Nadelholz) Bläue zerstört
das Holz zwar nicht, macht es aber
unansehnlich und schafft die
Voraussetzung für weitere
Fäulnisbildung.
Biozide - Chemikalien zur Bekämpfung
lebender Organismen - vertreiben die
Schädlinge.
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Imprägnierung
Biozide Wirkstoffe muss ein Farbanstrich nicht enthalten,
wenn
zuvor die Imprägnierung vorgenommen wurde.
Der Heimwerker kann - je nach Anforderung - zwischen
biozidfreien oder biozidhaltigen Produkten entscheiden.
Beispiel: wenn die Gartenbank nicht mehr ganz so schön aus,
kann
man nur den letzten Anstrich mit Farbe oder Lasur erneuern
Ein
erneuter chemischer Holzschutz mit Bioziden ist hier nicht
vonnöten.
Physikalische Schutzschicht
Auf der imprägnierten Holzoberfläche kann man eine Farbe oder
Lasur auftragen, die z.B. wasserabweisende Bestandteile und
UV-blockende Pigmente enthält.
Diese Beschichtung verhindert, dass das Holz durch das
Sonnenlicht zu stark verwittert.
Darüber hinaus nimmt das Holz weniger Feuchtigkeit auf - auch
eine gute Voraussetzung, um Fäulnis zu vermeiden.
Giftige Holzschutzmittel
Als Grundsatz für die Anwendung von Holzschutzmitteln gilt:
Nur soviel Chemie wie nötig und so
wenig wie möglich.
Die Produkte sind wegen möglicher Auswirkungen auf die
Gesundheit des Menschen und die Umwelt nach wie vor nicht
unumstritten.
Der Heimwerker kann allerdings davon ausgehen, dass die Produkte
auf dem deutschen Markt frei von hochgiftigen Wirkstoffen
wie
Pentachlorphenol (PCP) und Lindan sind.
Dennoch ist auch aufgrund der übrigen Wirkstoffe ein respektvoller
Umgang mit Holzschutzmitteln geboten.
In Innenräumen sollten die Produkte nicht verwendet werden.
Es ist
darauf zu achten, dass sie in gut belüfteten Bereichen verwendet
werden.
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